Rocket Lab Aktie: Analysten erhöhen Ziele
Gleich drei Investmentbanken haben ihre Kursziele für Rocket Lab USA angehoben — und der Markt reagierte prompt. Am Dienstag legte die Aktie um mehr als sieben Prozent zu. Dahinter stecken Rekorderlöse, ein wachsender Auftragsbestand und ein milliardenschwerer Vertrag mit dem US-Militär.
Starke Zahlen als Fundament
Rocket Lab meldete für das Gesamtjahr 2025 einen Rekordumsatz von 602 Millionen US-Dollar — ein Plus von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragsbestand kletterte um 73 Prozent auf 1,85 Milliarden Dollar, wobei das Unternehmen erwartet, 37 Prozent davon innerhalb der nächsten zwölf Monate umzusetzen. Für das erste Quartal 2026 peilt Rocket Lab Erlöse zwischen 185 und 200 Millionen Dollar an.
Cantor Fitzgerald hob sein Kursziel von 72 auf 85 Dollar an, Roth Capital sogar auf 90 Dollar. Deutsche Bank zog ebenfalls mit. Im Schnitt liegt das Kursziel der Analysten derzeit bei 89,50 Dollar — deutlich über dem aktuellen Kurs von rund 76,54 Dollar.
Verteidigung und neue Geschäftsfelder
Besonders ins Gewicht fällt ein 816-Millionen-Dollar-Vertrag mit der U.S. Space Development Agency: Rocket Lab soll 18 Satelliten für das Proliferated Warfighter Space Architecture-Programm entwickeln und bauen. Ergänzt wird das Bild durch eine neue Multi-Launch-Vereinbarung mit BlackSky sowie die im Februar abgeschlossene Übernahme von Optical Support, Inc. — einem Spezialisten für Präzisionsoptik, der die Fähigkeiten im Bereich Raketenwarnsysteme stärkt.
Zudem präsentierte das Unternehmen Silizium-Solarmodule für weltraumgestützte Rechenzentren und erhielt dafür einen CHIPS-Förderpreis von 23,9 Millionen Dollar zur Ausweitung der Halbleiterproduktion in Albuquerque.
Neutron bleibt ein offener Posten
Nicht alles läuft reibungslos. Der Erstflug der Neutron-Rakete, Rocket Labs geplante Mittelklasse-Trägerrakete, wurde erneut verschoben — auf frühestens das vierte Quartal 2026. Ursache ist ein gerissener Hauptstufentank, verursacht durch einen Fertigungsfehler eines Zulieferers.
Hinzu kommen Insiderverkäufe: CFO Adam Spice trennte sich Anfang März von Aktien im Wert von rund 4,3 Millionen Dollar — nach bereits erheblichen Verkäufen im Januar. Solche Transaktionen erfolgen häufig aus persönlichen Gründen, werden von Marktbeobachtern aber dennoch registriert.
Rocket Labs Auftragsbestand bietet solide Umsatzsichtbarkeit für die kommenden Quartale. Ob das Unternehmen die Startkadenz halten und den Neutron-Rückstand aufholen kann, wird sich spätestens mit den Q1-Zahlen zeigen — die in den nächsten Wochen erwartet werden.
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