Nach einem kurzen Dämpfer im Februar beweist Rocket Lab USA aktuell eindrucksvoll seine operative Stärke. Mit zwei erfolgreichen Raketenstarts innerhalb von nur sechs Tagen und neuen lukrativen Verträgen untermauert das Raumfahrtunternehmen seine Ambitionen. Ein Blick auf die jüngsten Geschäftszahlen zeigt, dass sich die Strategie, mehr als nur reine Transportdienstleistungen anzubieten, zunehmend auszahlt.

Verteidigungsetat als Wachstumsmotor

Die Basis für das aktuelle Selbstbewusstsein liefert das abgelaufene Geschäftsjahr 2025. Der Umsatz kletterte um 38 Prozent auf 601,8 Millionen US-Dollar. Besonders das vierte Quartal übertraf mit Erlösen von 179,6 Millionen US-Dollar die Erwartungen der Analysten. Gleichzeitig fiel der bereinigte Quartalsverlust mit 17,3 Millionen US-Dollar geringer aus als befürchtet.

Der eigentliche Treiber dieser Entwicklung ist der rasant wachsende Auftragsbestand. Dieser erreichte Ende Dezember den Rekordwert von 1,85 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 73 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein wesentlicher Faktor hierfür ist ein 816 Millionen US-Dollar schwerer Vertrag mit der Space Development Agency für 18 Raketenabwehr-Satelliten. Rocket Lab profitiert spürbar von den steigenden Verteidigungsausgaben und positioniert sich erfolgreich als integrierter Infrastruktur-Anbieter für nationale Sicherheitsbehörden.

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Verzögerung bei der Neutron-Rakete

Ganz reibungslos verläuft die Expansion allerdings nicht. Der Erstflug der größeren, für schwerere Nutzlasten konzipierten Neutron-Rakete musste auf das vierte Quartal 2026 verschoben werden. Ursache war ein fehlgeschlagener Tanktest mit Bauteilen eines externen Zulieferers. Diese Verzögerung drückte Ende Februar kurzzeitig auf die Stimmung der Investoren, bevor die jüngsten Doppel-Starts im März den Fokus wieder auf die hohe Zuverlässigkeit des Unternehmens lenkten.

Auf Zwölfmonatssicht blicken Aktionäre auf ein beeindruckendes Plus von gut 293 Prozent. Der leichte Rücksetzer seit Jahresbeginn um 9,10 Prozent auf einen gestrigen Schlusskurs von 69,08 US-Dollar wirkt angesichts der fundamentalen Fortschritte eher wie eine normale Konsolidierung.

Margen steigen spürbar

Für das laufende erste Quartal 2026 gibt das Management eine optimistische Prognose aus:

  • Erwarteter Umsatz: 185 bis 200 Millionen US-Dollar
  • Geplantes Umsatzwachstum (Midpoint): 57 Prozent
  • Prognostizierter bereinigter Verlust: 21 bis 27 Millionen US-Dollar

Die steigende Startfrequenz und das Geschäft mit Raumfahrtsystemen machen sich in der Profitabilität bemerkbar. Im vierten Quartal 2025 verbesserte sich die bereinigte Bruttomarge auf 44,3 Prozent. Mit neuen Produkten wie eigenen siliziumbasierten Solarpaneelen und erweiterten Verträgen, etwa mit dem Satellitenbetreiber BlackSky, sichert sich das Unternehmen zunehmend wiederkehrende Einnahmen abseits der reinen Startrampe.

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