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Rocket Lab bewegt sich derzeit zwischen operativer Routine und Entwicklungsrisiko. Während das Kerngeschäft floriert, sorgte ein Materialversagen bei der neuen Neutron-Rakete für Unruhe. Ein Tankriss während eines Belastungstests wirft nun die Frage auf, ob der ehrgeizige Zeitplan für den Falcon-9-Herausforderer zu halten ist.
Riss im Tank: Was passiert ist
Am 21. Januar 2026 kam es in Maryland zu einem Zwischenfall, der die Anleger aufhorchen ließ. Während eines hydrostatischen Drucktests riss der Tank der ersten Stufe der neuen Neutron-Rakete. Rocket Lab betonte in einer Stellungnahme, dass dieser Test explizit darauf ausgelegt war, die Struktur an ihre Belastungsgrenzen zu bringen, um Sicherheitsmargen zu validieren.
Positiv ist zu vermerken, dass die Testanlage selbst keinen nennenswerten Schaden nahm und der nächste Tank bereits in der Produktion ist. Solche Fehlschläge gehören in der Qualifizierungsphase der Raumfahrt zur Normalität, sind aber in der kritischen Phase vor dem Erststart besonders sensibel.
Mögliche Folgen für den Zeitplan
Der Vorfall könnte den für die erste Jahreshälfte 2026 geplanten Debüt-Start der Neutron gefährden. Analysten von TD Cowen wiesen bereits darauf hin, dass eine verzögerte Premiere dazu führen könnte, dass ein zweiter Start im laufenden Jahr unwahrscheinlich wird.
Trotz dieser Unsicherheit honorieren Marktteilnehmer die langfristige Perspektive: Die Aktie verzeichnet auf Sicht von 12 Monaten immer noch ein Plus von über 200 Prozent, auch wenn sie aktuell etwas unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 96,30 USD notiert.
Operative Stärke als Gegenpol
Während die Entwicklung der Neutron stockt, läuft das etablierte Geschäft rund. Ebenfalls am 21. Januar absolvierte das Unternehmen erfolgreich die erste Mission des Jahres und brachte zwei Satelliten ins All. Es war der insgesamt 80. Flug der bewährten Electron-Rakete.
Diese Zuverlässigkeit und ein gut gefülltes Auftragsbuch veranlassten Analysten von Morgan Stanley kürzlich zu einer Hochstufung auf "Overweight". Auch die Mars-Mission "ESCAPADE" verläuft nach Plan; die Raumsonden befinden sich in Position für den geplanten Weiterflug im November.
Der entscheidende Termin
Der Fokus aller Investoren richtet sich nun auf den 26. Februar 2026. Wenn Rocket Lab nach Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal vorlegt, muss das Management ein konkretes Update zum Neutron-Zeitplan liefern. Davon wird abhängen, ob der Markt den jüngsten Zwischenfall als harmlose Test-Routine oder als signifikantes Hindernis im Wettbewerb mit SpaceX bewertet.
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