Nordex Aktie: Befreiungsschlag gelungen
Die Nordex-Aktie schoss am Freitag um über 5 Prozent nach oben und markierte damit den stärksten Handelstag seit Wochen. Auslöser war eine Großtransaktion, die einen lange schwelenden Unsicherheitsfaktor aus der Welt schaffte: Der finnische Großaktionär SKion platzierte sein komplettes Paket von rund 7 Millionen Aktien bei institutionellen Investoren – zu einem Preis von 32,15 Euro je Papier. Die zügige Absorption dieses Volumens wertet die Börse als klares Vertrauenssignal.
Die wichtigsten Fakten zur Platzierung:
* 7 Millionen Aktien zu 32,15 Euro platziert
* Institutionelle Investoren nahmen das Paket zügig auf
* Beseitigung eines "Overhangs" am Markt
* Jefferies bestätigt "Buy"-Rating nach der Transaktion
Warum die Platzierung den Kurs beflügelt
Solange ein Großaktionär potenziell verkaufswillig ist, lastet dies auf der Kursentwicklung. Investoren scheuen das Risiko, dass jederzeit größere Pakete auf den Markt kommen könnten. Diese Unsicherheit ist mit der vollzogenen Platzierung nun Geschichte. Die Tatsache, dass institutionelle Anleger das Volumen bereitwillig aufnahmen, unterstreicht die Attraktivität der Papiere auf dem aktuellen Niveau.
Das Timing der Transaktion kommt nicht von ungefähr. Nordex hatte zuvor operative Stärke demonstriert und damit die Basis für eine erfolgreiche Platzierung gelegt.
Rekordaufträge stützen die Story
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Mitte Januar vermeldete der Windkraftanlagenbauer einen historischen Auftragseingang für 2025: Insgesamt wurden Orders über 10,2 Gigawatt verbucht – ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein im Schlussquartal kamen 3,6 GW hinzu.
Entscheidend für die Margenqualität: Der durchschnittliche Verkaufspreis blieb stabil über der Schwelle von 0,90 Millionen Euro pro Megawatt. Dies deutet darauf hin, dass Nordex nicht über aggressive Preisnachlässe wachsen muss, sondern die Nachfrage zu soliden Konditionen bedienen kann. Zusätzlichen Rückenwind lieferte im Januar ein Rahmenvertrag mit dem österreichischen Energieriesen Verbund über bis zu 700 Megawatt bis 2030.
Fokus auf Zahlen am 26. Februar
Mit der bereinigten Aktionärsstruktur richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf die Frage, ob sich die Rekordaufträge auch in der Profitabilität niederschlagen. Am 26. Februar 2026 will Nordex vorläufige Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 sowie den Ausblick für das laufende Jahr vorlegen. Anleger werden genau prüfen, ob die gestiegenen Volumina mit entsprechenden Margenverbesserungen einhergingen.
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