Rocket Lab Aktie: Hohes Tempo
Rocket Lab startet 2026 mit ordentlich Schub von der Startrampe – und liefert gleich zu Jahresbeginn zwei erfolgreiche Missionen in kurzer Folge. Parallel macht das Unternehmen beim größeren Neutron-Projekt sichtbare Fortschritte und sammelt mit einem großen Regierungsauftrag zusätzlich Substanz ein. Doch wie passt dieses operative Momentum zur Stimmung am Markt?
Zwei Starts in acht Tagen
Am Freitag gelang Rocket Lab der zweite Start des Jahres: Die 81. Electron-Mission („Bridging the Swarm“) brachte den Satelliten NEONSAT-1A für das Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) in eine niedrige Erdumlaufbahn (540 km). Der Satellit soll Südkorea bei der Überwachung von Naturkatastrophen unterstützen und zudem Sicherheitszwecken dienen.
Nur acht Tage zuvor, am 22. Januar, hob bereits die erste Mission 2026 ab. Dabei wurden zwei Satelliten für den europäischen Kunden Open Cosmos ausgesetzt – und zwar in einer kreisförmigen Umlaufbahn in 1.050 km Höhe. Bemerkenswert: Für Open Cosmos war es der erste Start mit Rocket Lab. Die enge Taktung unterstreicht, dass Rocket Lab seinen Anspruch auf hochfrequente Starts operativ auch umsetzen kann.
Wichtige Fakten im Überblick:
- 30. Januar 2026: 81. Electron-Start, NEONSAT-1A für KAIST in 540 km Orbit ausgesetzt
- 22. Januar 2026: Jahresauftakt-Start, zwei Satelliten für Neukunden Open Cosmos in 1.050 km Orbit
Neutron: Fortschritt – trotz Rückschlag
Neben den Electron-Flügen richtet sich der Blick vieler Anleger auf die nächste Generation: die größere, wiederverwendbare Neutron-Rakete. Hier meldete Rocket Lab zuletzt einen greifbaren Meilenstein: Die große Neutron-Nutzlastverkleidung mit dem Spitznamen „Hungry Hippo“ ist am Startplatz in Virginia angekommen.
Das ist auch deshalb relevant, weil es zuvor im Januar ein technisches Thema gab: Rocket Lab hatte über eine Tankruptur während eines Tests informiert. Die Anlieferung der Verkleidung signalisiert, dass das Programm trotz solcher Rückschläge weiter Schritt für Schritt vorankommt.
Rückenwind durch Großauftrag – Marktstimmung bleibt gemischt
Operativ ist das Bild klar: erfolgreiche Starts, Fortschritte in der Entwicklung und ein wachsender Auftragsbestand. Besonders schwer wiegt ein Deal aus dem Dezember: Am 19. Dezember 2025 erhielt Rocket Lab einen Prime Contract der U.S. Space Force im Wert von bis zu 816 Mio. US-Dollar. Ziel ist der Aufbau und Betrieb einer Konstellation von 18 Satelliten für Raketenwarnung und -tracking.
Gleichzeitig beschreibt der Ausgangstext eine gemischte Anlegerstimmung. Positiven Nachrichten stehen demnach Beobachtungen wie Insider-Aktienverkäufe gegenüber – ohne daraus zwingend eine eindeutige Marktmeinung ableiten zu können.
An der Börse war die Stimmung zuletzt ebenfalls nicht nur euphorisch: Am Freitag schloss die Aktie bei 80,07 US-Dollar, ein Tagesminus von 6,55%.
Nächster Termin: Zahlen für Q4 und 2025
Der nächste konkrete Impuls kommt von der Finanzseite: Am 26. Januar kündigte Rocket Lab den Termin für die Veröffentlichung der Q4- und Gesamtjahreszahlen 2025 an. Genau diese Zahlen dürften zeigen, wie gut das hohe operative Tempo und der wachsende Auftragsbestand bereits in Umsatz, Margen und Ausblick übersetzt werden.
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