Nach einer beeindruckenden Performance von über 15 Prozent seit Jahresbeginn legt die Roche-Aktie aktuell eine Atempause ein. Trotz eines leichten Rücksetzers am heutigen Mittwoch notiert der Titel weiterhin in Schlagdistanz zu seinem erst gestern erreichten 52-Wochen-Hoch bei 409,45 Euro. Reicht die fundamentale Stärke des Gesundheitskonzerns aus, um den Ausbruch nachhaltig zu bestätigen?

Zulassungen treiben operatives Geschäft

Die jüngste Kursrally wird durch solide Geschäftszahlen untermauert. Im vergangenen Geschäftsjahr 2025 erzielte Roche einen Gesamtumsatz von 61,5 Milliarden Schweizer Franken und steigerte den Nettogewinn auf 13,8 Milliarden Schweizer Franken. Besonders das währungsbereinigte Umsatzwachstum von sieben Prozent in den ersten neun Monaten des Vorjahres unterstreicht die operative Dynamik.

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Wesentliche Impulse kamen zuletzt aus der Forschungsabteilung. Regulatorische Erfolge, wie die FDA-Zulassungen für Gazyva zur Behandlung von Lupus-Nephritis sowie für eine neue Kombinationstherapie bei Lungenkrebs, stärken das Portfolio nachhaltig. In klinischen Studien konnte das Risiko eines Krankheitsfortschritts durch neue Therapieansätze um 46 Prozent gesenkt werden, was die Marktposition im onkologischen Bereich festigt.

Dividende und Charttechnik im Fokus

Für Anleger rückt nun der 12. März 2026 in den Kalender. An diesem Tag fällt das Ex-Dividenden-Datum für die geplante Ausschüttung von 9,80 Schweizer Franken an. Beim aktuellen Kurs von 406,80 Euro entspricht dies einer Dividendenrendite von etwa 2,6 Prozent. Das Interesse institutioneller Investoren, die ihre Positionen zuletzt ausgebaut haben, stützt das Kursniveau zusätzlich.

Aus technischer Sicht bleibt der langfristige Aufwärtstrend intakt. Die Aktie notiert derzeit rund 30 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 311,51 Euro. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf ist das Überwinden des Widerstands bei 409,45 Euro. Gelingt dieser Ausbruch nicht, bildet der 50-Tage-Durchschnitt bei 372,02 Euro die nächste signifikante Unterstützungslinie für Konsolidierungen.

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