PayPal Aktie: Globale Marktstrategie
PayPal steht massiv unter Druck, doch ein Bericht von Bloomberg sorgt nun für neue Hoffnung bei den Anlegern. Demnach erwägt der Fintech-Gigant Stripe eine Übernahme des strauchelnden Zahlungsdienstleisters. Während die Aktie zuletzt unter schwachen Zahlen und Führungschaos litt, stellt sich die Frage: Nutzt der Konkurrent die historisch niedrige Bewertung für einen strategischen Zukauf?
Gespräche in frühem Stadium
Laut übereinstimmenden Berichten von Bloomberg, CNBC und Reuters führt Stripe erste Gespräche über einen möglichen Kauf von PayPal. Dabei wird sowohl eine vollständige Übernahme als auch der Erwerb einzelner Geschäftsbereiche geprüft. Das Interesse kommt nicht von ungefähr: Während PayPal an der Börse massiv an Wert verloren hat und nur noch mit rund 38 Milliarden US-Dollar bewertet wird, erreichte Stripe jüngst nach einer Finanzierungsrunde eine Bewertung von 159 Milliarden US-Dollar.
Die Marktreaktion ließ nicht auf sich warten. Nach Bekanntwerden der Gerüchte zog das Handelsvolumen deutlich an, und die Aktie konnte sich von ihren jüngsten Tiefstständen lösen. Auf Sicht von sieben Tagen verzeichnet das Papier ein Plus von gut 14 Prozent, was die Hoffnung der Marktteilnehmer auf einen Deal widerspiegelt. Dennoch betonten die Nachrichtenagenturen, dass sich die Gespräche in einem frühen Stadium befinden und ein Abschluss keineswegs sicher ist.
Führungschaos und schwache Zahlen
Die Übernahmespekulationen treffen PayPal in einer existenziellen Krise. Erst am 3. Februar enttäuschte das Unternehmen mit Quartalszahlen, die die Erwartungen verfehlten, und einer Prognose für 2026, die deutlich unter den Hoffnungen der Wall Street lag. Besonders das verlangsamte Wachstum im Kerngeschäft bereitet Sorgen.
Gleichzeitig herrscht Unruhe in der Chefetage. Zusammen mit den schwachen Zahlen wurde der Abgang von CEO Alex Chriss verkündet. Sein Nachfolger, der ehemalige HP-Chef Enrique Lores, soll das Ruder ab dem 1. März übernehmen. Er tritt ein schweres Erbe an: Seit dem Rekordhoch Mitte 2021 hat die Aktie mehr als 85 Prozent ihres Wertes verloren.
Juristische Hürden und Ausblick
Zusätzlich zur operativen Schwäche droht juristischer Ärger. Kanzleien prüfen derzeit, ob PayPal im Vorfeld der jüngsten Gewinnwarnung gegen Offenlegungspflichten verstoßen hat. Dies erhöht die Komplexität für potenzielle Käufer wie Stripe erheblich.
Für den neuen CEO Enrique Lores beginnt die Amtszeit unter maximaler Spannung. Er muss ab März nicht nur das operative Geschäft stabilisieren und sich gegen Konkurrenten wie Apple behaupten, sondern auch die Unsicherheit bezüglich der Übernahmegerüchte managen. Ob sich die fundamentale Lage tatsächlich bessert, werden erst die nächsten Quartalszahlen am 5. Mai 2026 zeigen.
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