Die Aktie von Rheinmetall setzte ihre jüngste Schwächephase fort. Am gestrigen Handelstag gab der Kurs um 2,36 % nach und fiel auf 1.735 Euro. Damit vergrößerte sich der Abstand zu den zuvor erreichten Hochs bei rund 1.995 Euro weiter. Inzwischen fehlen mehr als 250 Euro zu diesem Niveau, was bitter ist. Die Distanz hat sich somit auf über 10 % aufwärts geschoben. Das Top ist nicht mehr so schnell erreichbar.

Rheinmetall: Der Mutmacher für die Düsseldorfer

Trotz dieser Entwicklung bleibt ein wesentlicher technischer Aspekt im grünen Bereich. Der Kurs notiert weiterhin oberhalb des gleitenden Durchschnitts der vergangenen 200 Handelstage. Diese Linie dient vielen Marktteilnehmern, vor allem allerdings auch Algorithmen als langfristiger Referenzpunkt. Solange der Kurs darüber liegt, verliert die kurzfristige Schwäche an grundsätzlicher Bedeutung, auch wenn sie das Bild sichtbar belastet.

Der Blick auf den Sektor liefert zusätzliche Einordnung. Werte aus der Rüstungsindustrie stehen derzeit nicht auf den Kaufzetteln der Händler.

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Mehrere Titel aus diesem Bereich verzeichneten zuletzt ähnliche Kursrückgänge. Grund scheint die Sorge vor einer Kaufzurückhaltung der Politik zu sein. Die Auftragswelle allerdings rollt noch immer.

Rheinmetall ist Kronzeuge dafür: Ein neuer Rahmenvertrag aus Dänemark sichert die Lieferung von Munition über einen längeren Zeitraum. Solche Vereinbarungen schaffen planbare Abrufe und sorgen für Auslastung in der Produktion. Bereits zuvor erhielt das Unternehmen aus den Niederlanden einen Auftrag zur Lieferung von Handgranaten an die dortigen Streitkräfte. Innerhalb der EU bleibt die Nachfrage damit hoch, insofern auch die Bundeswehr erst jüngst wieder einen Munitionsauftrag nach draußen gegeben hat.

Dazu passt: Rheinmetall strebt bis 2030 eine Verfünffachung des Umsatzes gegenüber 2024 an. Diese Zielsetzung basiert auf umfangreichen Auftragsbeständen sowie auf einer hohen Kapazitätsauslastung, die durch europäische Beschlüsse und Nato-Programme getragen wird.

Auf der Bewertungsebene zeigen sich Analysten gelassen. Viele Studien nennen im Mittel Kursziele um 2.190 Euro. Dieser Wert liegt deutlich über dem aktuellen Kurs.

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