Der Aktienkurs von Rheinmetall bewegte sich zuletzt sehr deutlich nach oben. Noch am Dienstag ging es um 2,3 % bergauf und am Freitag zum ersten Tag des neuen Jahres dann auf recht klare 3,3 %. Die Aktie schaffte den Sprung auf die runde Marke von 1600 Euro, was ein absoluter Durchbruch sein kann.

Jetzt wird es indes noch einmal wichtig: Der Angriff der Trump-Regierung auf Venezuela inklusive der Verhaftung des Präsidenten hat die Stimmung beeinflusst. Das wird sich (wohl günstig) auf Rüstungsunternehmen aus. Am Montag.

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Rheinmetall: Nur noch formal im Abwärtstrend!

Die kurzfristige Kursbewegung erklärt sich nicht aus unternehmensspezifischen Meldungen. Am Dienstag lagen keine neuen Nachrichten aus Düsseldorf vor. Vielmehr reagierten die Börsen auf politische Signale vom Wochenende. Gespräche zwischen der Ukraine und den USA hatten Hoffnungen auf Fortschritte in Richtung eines Friedensprozesses genährt. Diese Signale belasteten Rüstungswerte zu Beginn der Woche spürbar.

Am Dienstag änderte sich die Tonlage. Hinweise auf stockende Verhandlungen nahmen zu. Konkrete Ergebnisse blieben aus. Fragen zu territorialen Ansprüchen und zu Sicherheitsgarantien erwiesen sich als ungelöst. Diese Entwicklung beeinflusste die Kurse unmittelbar. Rheinmetall profitierte davon, dass sich die Erwartung eines schnellen Friedens relativierte.

Die Reaktion der Märkte folgt dabei einem wiederkehrenden Muster. Aussicht auf einen Friedensschluss erzeugt regelmäßig Sorgen über sinkende Rüstungsaufträge. Viele Beobachter halten diese Sichtweise für verkürzt. Die politischen Programme westlicher Institutionen sind unabhängig von kurzfristigen diplomatischen Entwicklungen formuliert.

Die NATO fordert von ihren Mitgliedsstaaten, bis 2035 rund 5 % des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. Für Deutschland bedeutet das eine massive Ausweitung der Ausgaben im Vergleich zum aktuellen Niveau. Diese Vorgaben betreffen Infrastruktur, Ausrüstung und industrielle Kapazitäten.

Rheinmetall positioniert sich genau in diesem Umfeld. Das Unternehmen kommuniziert offen die Erwartung, den Umsatz bis 2030 zu verfünffachen. Diese Annahme stützt sich auf langfristige Programme und bereits sichtbare Investitionspfade.

Der Kurs spiegelt diese Perspektive aktuell nicht wider. Der Abstand zu den maßgeblichen gleitenden Durchschnitten bleibt groß. Rund 50 Euro trennen die Aktie von einer formalen Neubewertung im technischen Sinne.

Parallel dazu veröffentlichen Analysten weiterhin ambitionierte Einschätzungen. Mehrere Studien nennen Kursziele um 2.200 Euro. Diese Zahlen stehen im Raum, ohne den kurzfristigen Kursverlauf zu dominieren.

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