Die Aktie von Renk geriet zum Ende der Woche erneut unter Verkaufsdruck. Am Freitag verlor das Papier 2,51 % und schloss an der Börse München bei nur noch 54,37 €. Der Kurs erreichte damit ein Niveau, das sich schon wieder in Richtung von 50 Euro im Chartbild zu bewegen scheint. Das wäre eine deutliche Absage an die Vorstellung, der Titel könnte sich noch einmal massiv aufwärts bewegen und einen Aufwärtstrend für sich erreichen. Es fehlen jetzt noch ca. 10 Euro. Dies sind deutlich mehr als 15 %, bis z. B. der GD200 nun erreicht ist.

Besonders ins Gewicht fällt der kurze Zeitraum. In nur fünf Handelstagen sank der Kurs um nahezu 10 %. Gleichzeitig rutschte die Aktie auch auf Jahressicht ins Minus. Diese Entwicklung steht exemplarisch für die aktuelle Stimmung im gesamten Rüstungssektor. Mehrere Titel aus diesem Bereich zeigten ähnliche Verluste, gerade die Rheinmetall. Die Angst vor einer möglichen Abrüstung dominiert, auch wenn dieses Ziel praktisch nicht mehr zu erreichen sein dürfte.

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Renk wie Rheinmetall: Die Politik hat hier zu viel Sorge verbreitet

Dabei liefert das Unternehmen selbst kaum neue Impulse. Renk veröffentlichte zuletzt weder Gewinnwarnungen noch operative Rückschläge. Die Kursbewegung entsteht fast ausschließlich durch äußere Faktoren. Im Zentrum stehen Zweifel an der tatsächlichen Umsetzung staatlicher Rüstungsprogramme. Obwohl zahlreiche Regierungen umfangreiche Vorhaben angekündigt haben, hinterfragen Marktteilnehmer deren Realisierung.

Diese Zurückhaltung wirkt umso auffälliger, da europäische Institutionen wiederholt auf eine Ausweitung der militärischen Ausgaben hingewiesen haben. Auch von Seiten der EU kamen klare Signale, dass bestehende Programme nicht nur fortgeführt, sondern teilweise ausgeweitet werden sollen. Ab Sommer soll ein neuer Plan verhandelt werden.

Dennoch: Der Abwärtstrend aktuell bleibt bestehen. Die Analysten-Schätzung bei 67,23 Euro als mittlerem Kursziel ist dabei aus dem Blick geraten.

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