Hexagon trotzt dem schwierigen Marktumfeld mit Rekordmargen und einem konsequenten Portfolioumbau. Der schwedische Konzern setzt verstärkt auf Effizienz und die Trennung von Randbereichen, um seine langfristigen Wachstumsziele abzusichern. Doch kann die neue Strategie den leichten Rückgang beim Ergebnis auffangen?

  • Organisches Umsatzwachstum: 3 Prozent
  • Bruttomarge: 67,5 Prozent (Rekordniveau)
  • Cash-Conversion: 121 Prozent
  • Geplante Kosteneinsparungen: 110 Millionen Euro bis Ende 2026

Am vergangenen Freitag präsentierte Hexagon seinen Jahresbericht für 2025. Trotz konjunkturellen Gegenwinds steigerte das Unternehmen den organischen Umsatz im vierten Quartal um 3 Prozent auf 1,43 Milliarden Euro. Besonders positiv bewerteten Marktbeobachter die Bruttomarge, die mit 67,5 Prozent einen neuen Höchststand erreichte.

Ein wesentlicher Treiber für die künftige Profitabilität ist das laufende Restrukturierungsprogramm. Bis Ende 2026 sollen jährliche Einsparungen von 110 Millionen Euro realisiert werden. Mit einer aktuellen Run-Rate von 65 Millionen Euro zum Ende des vierten Quartals befindet sich der Konzern hierbei auf Kurs. Die Dividende soll trotz des Gewinnrückgangs stabil bei 0,14 Euro je Aktie bleiben.

Fokus auf das Kerngeschäft

Hexagon treibt die Fokussierung auf Kernbereiche voran. Der Verkauf des Geschäftsbereichs Design & Engineering an Cadence soll bereits im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Gleichzeitig bereitet das Management einen möglichen Spin-off der Octave-Sparte vor, die zuletzt im SaaS-Segment zweistellige Wachstumsraten verzeichnete.

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Parallel dazu stärkt das Unternehmen seine Divisionen für Fertigungsintelligenz und autonome Lösungen durch gezielte Zukäufe. Die Übernahmen von IconPro und Inertial Sense unterstreichen das Ziel, technologische Lücken zu schließen und die Marktposition in hochautomatisierten Bereichen auszubauen.

Ausblick und Analysteneinschätzung

In der Führungsebene gab es zum Jahresauftakt eine wichtige Veränderung: Enrique Patrickson übernahm am 13. Januar den Posten des Finanzchefs. Er verantwortet nun die Umsetzung der Finanzziele bis 2026. Diese sehen ein jährliches Umsatzwachstum von 8 bis 12 Prozent bei einer operativen Marge von über 30 Prozent vor.

Die Aktie reagierte am Freitag mit einem moderaten Plus von 1,11 Prozent auf 100,60 SEK. Analysten bewerten die Lage derzeit neutral. Das Konsensrating liegt bei „Hold“, wobei das durchschnittliche Kursziel von 105,00 SEK nur begrenztes Aufwärtspotenzial signalisiert. Im laufenden ersten Quartal 2026 steht nun der Abschluss des Cadence-Deals sowie weitere Details zur Octave-Abspaltung im Fokus.

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