Der Augsburger Getriebehersteller bekommt von Jefferies den höchsten Ritterschlag: Der US-Investmentbanker kürt Renk zum neuen „Top Pick" unter europäischen Rüstungswerten. Gleichzeitig verbessert Ratingagentur Moody's die Bonitätsbewertung – ein ungewöhnlich starkes Signal zum Monatsauftritt.

Die wichtigsten Fakten:

  • Jefferies bestätigt „Buy" mit Kursziel 75 Euro – 39% über aktuellem Niveau
  • Moody's hebt Rating auf „Ba1" an, Ausblick stabil
  • Roadshows in Madrid und Mailand diese Woche geplant
  • Analystenkonsens sieht Kursziel bei durchschnittlich 73,60 Euro

Breiter Analystenkonsens für weiteres Potenzial

Die Jefferies-Empfehlung steht nicht isoliert da. Analystin Chloe Lemarie reiht sich ein in eine Serie positiver Einschätzungen führender Institute. JP Morgan vergab Mitte Januar ein „Overweight"-Rating mit identischem Kursziel von 75 Euro. Die Deutsche Bank sieht mit 72 Euro ähnliches Potenzial, während Berenberg mit 76 Euro sogar noch optimistischer ist.

Gemessen am Xetra-Schlusskurs von 54,05 Euro vom vergangenen Freitag liegt das durchschnittliche Kursziel der Analysten bei rund 73,60 Euro. Das entspricht einem theoretischen Aufwärtspotenzial von etwa 36 Prozent.

Bessere Bonität erleichtert Finanzierung

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Parallel zur Analystenzustimmung verbesserte Moody's die Kreditwürdigkeit des Unternehmens auf „Ba1" mit stabilem Ausblick. Für einen kapitalintensiven Hersteller von Spezialgetrieben für Militär- und Industrieanwendungen bedeutet dies günstigeren Zugang zu Fremdkapital – ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil in der Expansion.

Management trifft Großinvestoren in Südeuropa

Am Montag und Dienstag dieser Woche präsentiert sich das Management vor institutionellen Investoren. Die Oddo BHF Roadshow in Madrid am 3. Februar und die gemeinsame Veranstaltung von UniCredit und Kepler Cheuvreux in Mailand am 4. Februar dürften dem Unternehmen Gelegenheit geben, die strategische Ausrichtung zu erläutern. Solche Termine beeinflussen häufig das Handelsvolumen, da größere Orders oft im Nachgang platziert werden.

Die Aktie verlor am Freitag 1,55 Prozent auf 54,05 Euro. Auf Tradegate notierte das Papier zuletzt bei 54,43 Euro. Trotz der kurzfristigen Schwäche bleibt die Kluft zwischen aktuellem Kurs und Analystenziel beträchtlich.

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