Renk Aktie: Durchbruch in Mailand?
Der Augsburger Rüstungszulieferer Renk intensiviert den Dialog mit institutionellen Investoren – kurz vor einem entscheidenden Termin. Während die Aktie nach ihrem Höhenflug auf über 88 Euro deutlich korrigiert hat, wirbt das Management auf europäischen Roadshows um Vertrauen. Schon übermorgen folgt der Pre-Close Call für 2025. Können die Zahlen die Erwartungen erfüllen?
Die wichtigsten Fakten:
- Pre-Close Call am 5. Februar gibt erste Hinweise auf Q4 2025
- Roadshows heute in Madrid, morgen in Mailand
- Auftragsbestand erreichte Rekordniveau von 6,4 Milliarden Euro
- Aktie verlor in 30 Tagen über 12 Prozent
Intensive Werbetour vor kritischem Termin
Renk befindet sich mitten in einer aktiven Phase der Kapitalmarktkommunikation. Nach einer Oddo BHF Roadshow in Madrid heute folgt morgen eine gemeinsame Veranstaltung von UniCredit und Kepler Cheuvreux in Mailand. Solche Roadshows dienen dazu, institutionelle Investoren über die Geschäftsentwicklung zu informieren und deren Fragen zu beantworten.
Das Timing ist kein Zufall: Am 5. Februar steht der Pre-Close Call für das Geschäftsjahr 2025 an. Analysten und Investoren erhalten dann erste Einblicke in die Entwicklung des vierten Quartals – einen Monat vor der Veröffentlichung der vollständigen Jahreszahlen am 5. März.
Starke Ausgangslage nach neun Monaten
Die am 13. November veröffentlichten 9-Monatszahlen zeigten ein deutliches Wachstum. Der Auftragseingang kletterte um 45,2 Prozent auf 1,246 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT stieg um 25,5 Prozent auf 141 Millionen Euro bei einer Marge von 15,2 Prozent. Der Auftragsbestand erreichte mit 6,4 Milliarden Euro einen Rekordwert.
Das Management bestätigte zuletzt die Prognose mit einem erwarteten Umsatz von über 1,3 Milliarden Euro und einem bereinigten EBIT zwischen 210 und 235 Millionen Euro für das Gesamtjahr 2025.
Kursrückgang trotz guter Aussichten
Trotz des robusten operativen Geschäfts hat die Aktie seit ihrem Oktober-Hoch deutlich nachgegeben. Der Anteilsschein notiert aktuell rund 40 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch. Auch die wichtigen gleitenden Durchschnitte wurden unterschritten.
Der Pre-Close Call am 5. Februar könnte hier eine Richtungsentscheidung bringen. Gelingt es dem Management, die hohen Erwartungen zu untermauern, dürfte dies die Stimmung der Investoren stabilisieren. Die vollständigen Jahreszahlen folgen dann am 5. März, gefolgt von der Hauptversammlung am 10. Juni in Augsburg.
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