Redcare Pharmacy Aktie: Neutrale Markteinschätzung
Während der Schweizer Wettbewerber DocMorris heute mit starken Quartalszahlen glänzt, gerät Redcare Pharmacy ins Hintertreffen. Die Aktie verliert rund 3 Prozent auf 60,85 Euro. Der Grund: DocMorris meldet ausgerechnet in jenem Geschäftsbereich Erfolge, in dem Redcare zuletzt enttäuschte.
DocMorris holt auf – besonders im OTC-Geschäft
DocMorris legte am heutigen Dienstag seine Zahlen für das vierte Quartal vor. Das Ergebnis: Der Gesamtumsatz kletterte um 16,6 Prozent, der Jahresumsatz wuchs um 11,1 Prozent. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung im nicht-verschreibungspflichtigen Segment (OTC): Hier verzeichnete DocMorris ein Plus von 14,9 Prozent im Schlussquartal.
Genau dieser Bereich bereitet Redcare derzeit Sorgen. Das Unternehmen hatte am 7. Januar vorläufige Zahlen vorgelegt, die im OTC-Geschäft hinter den Erwartungen zurückblieben. Verantwortlich dafür war eine schwächere Grippesaison, die die Nachfrage nach rezeptfreien Präparaten dämpfte.
Gleichzeitig meldet DocMorris auch beim Rx-Geschäft (verschreibungspflichtige Medikamente) Fortschritte: Der Umsatz in diesem Segment stieg um 22,3 Prozent. Zwar bleibt Redcare mit einem Wachstum von rund 59 Prozent im deutschen Rx-Markt weiterhin der klare Marktführer, doch die Aufholjagd des Konkurrenten wird von Investoren aufmerksam registriert.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz der aktuellen Kursschwäche halten Analysten an Redcare fest. Barclays bekräftigte am 16. Januar die Kaufempfehlung, senkte das Kursziel jedoch von 130 auf 110 Euro. Analyst Andrew Ross argumentiert, dass die Schwäche im OTC-Geschäft die strukturelle Stärke von Redcare nicht infrage stelle. Die dominante Position bei elektronischen Rezepten in Deutschland bleibe der entscheidende Werttreiber. Das aktuelle Kursniveau sieht er als attraktive Einstiegsgelegenheit.
Wie geht es weiter?
Am 4. März 2026 veröffentlicht Redcare Pharmacy den vollständigen Geschäftsbericht für 2025. Dann wird sich zeigen, wie das Management die Schwäche im OTC-Segment adressiert und welche Wachstumsziele für 2026 ausgegeben werden. Bis dahin dürfte die Aktie volatil bleiben – vor allem, wenn DocMorris weiterhin Boden gutmacht.
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