Die Online-Apotheke hat eine turbulente Woche hinter sich – doch zum Handelsende am Freitag zeigte sich ein vorsichtiger Silberstreif am Horizont. Während die Aktie weiterhin meilenweit von den Analystenschätzungen entfernt notiert, steht am Montag ein entscheidender Wechsel an: Ein neuer Finanzchef übernimmt das Ruder. Kann dieser Neustart den angeschlagenen Titel wieder in die Spur bringen?

Kurserholung auf niedrigem Niveau

Am Freitag schloss die Aktie bei 66,00 Euro und legte damit 1,54 Prozent zu. Ein Lichtblick nach Monaten des Absturzes – der Titel hatte zuvor sein 52-Wochen-Tief bei 60,35 Euro markiert. Mit einem Minus von knapp 50 Prozent seit Jahresbeginn und einem Abstand von 58,75 Prozent zum Dezember-Hoch von 160 Euro bleibt die Lage allerdings angespannt.

Die Handelswoche endete mit rund 38.000 gehandelten Aktien – ein Zeichen für zurückhaltende Investoren. Dennoch: Die Verteidigung der 65-Euro-Marke könnte kurzfristig stabilisierend wirken.

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Montag kommt der neue CFO

Ab dem 1. Dezember 2025 übernimmt Hendrik Krampe die Position des Finanzvorstands. Die Ernennung wurde bereits im November angekündigt, doch nun wird es ernst. Investoren erwarten vom neuen Mann an der Spitze klare Signale: Wie soll das Kostenmanagement aussehen? Und vor allem: Wie geht es weiter mit dem Ausbau des E-Rezept-Geschäfts in Deutschland?

Die erste öffentliche Stellungnahme Krampes dürfte entscheidend für die weitere Kursentwicklung sein. Schließlich muss das Unternehmen die Skalierung seines Kerngeschäfts vorantreiben – und gleichzeitig die Glaubwürdigkeit bei skeptischen Anlegern zurückgewinnen.

Analysten sehen massives Potenzial – der Markt nicht

Hier klafft eine gewaltige Lücke: Während Analysten im Schnitt ein Kursziel von 146,33 Euro ausgeben – was einem Aufwärtspotenzial von 123 Prozent entspricht – notiert die Aktie bei gerade einmal 66 Euro. Selbst die vorsichtigste Einschätzung von UBS mit einem "Hold"-Rating und 74 Euro Kursziel liegt noch deutlich über dem aktuellen Niveau.

Die Frage bleibt: Warum traut der Markt der Aktie so wenig zu? Die Konsolidierung oberhalb der 60-Euro-Marke könnte ein erstes Zeichen sein, dass die Tiefpunkte erreicht sind. Doch ohne operativen Turnaround bleiben die ambitionierten Analystenprognosen Zukunftsmusik.

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