Red Cat Holdings erweitert sein Geschäft über Drohnen hinaus und baut eine maritime Sparte auf. Der Drohnen-Spezialist sicherte sich einen Auftrag im Rahmen des Pentagon-Programms „Drone Dominance" und demonstrierte am 27. Februar ein bewaffnetes Überwasserfahrzeug. Die Aktie reagierte volatil: Nach einem Gap-down am Montag erholte sie sich im Tagesverlauf.

Vom Luftraum aufs Wasser

Red Cat ist vor allem für seine Black-Widow-Drohnen und die FANG-FPV-Linie bekannt. Mit dem neuen unbemannten Überwasserfahrzeug (USV) der Tochter Blue Ops betritt das Unternehmen nun erstmals das maritime Segment. Das System kann Drohnen starten und ist mit Raketen ausgerüstet – eine strategische Erweiterung, die Red Cat für Multi-Domain-Aufträge im Verteidigungssektor qualifizieren soll.

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Die Pentagon-Vereinbarung über die Tochter Teal Drones unterstreicht die wachsende Rolle des Unternehmens in der US-Verteidigungsstrategie. Parallel dazu meldete Red Cat im Februar neue Bestellungen aus dem asiatisch-pazifischen Raum: Ein zweiter Verbündeter orderte Black-Widow-Systeme nach einem Ausschreibungsverfahren im Dezember 2025. Jedes System umfasst zwei Fluggeräte und eine Bodenkontrollstation.

Zahlen werden zur Messlatte

Am 18. März folgt der Härtetest: Red Cat legt die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Das Unternehmen hatte im Januar vorläufig einen Umsatz von 24 bis 26,5 Millionen Dollar für das Schlussquartal angekündigt – ein deutlicher Sprung gegenüber früheren Perioden. Die zentrale Frage lautet, ob die Auftragsdynamik sich in nachhaltigen Finanzresultaten niederschlägt.

Bislang schreibt Red Cat rote Zahlen. Analysten rechnen in den kommenden drei Jahren nicht mit Profitabilität. Die Bewertung liegt bei rund 1,51 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung bei einem negativen KGV von -28,53. Institutionelle Investoren halten etwa 38 Prozent der Anteile.

Gehebelte Wette auf Verteidigungsdrohnen

Anfang Februar lancierte Defiance ETFs mit RCAX den ersten gehebelten Zweifach-Long-ETF auf Red Cat – ein Signal für gestiegenes Interesse an der Nische Verteidigungsdrohnen. Die Innovation Day-Veranstaltung am 27. Februar in West Palm Beach sollte weitere Details zur Produktpipeline liefern. Ob die maritime Expansion und Pentagon-Aufträge ausreichen, um den Weg in die Profitabilität zu ebnen, zeigt sich spätestens Mitte März.

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