Red Cat Holdings untermauert seine Ambitionen im globalen Verteidigungssektor mit operativen Fortschritten. Ein weiterer Auftrag aus dem strategisch wichtigen Asien-Pazifik-Raum bestätigt die Nachfrage nach den Drohnensystemen des US-Herstellers. Doch der eigentliche Fokus der Anleger verschiebt sich bereits auf die kommenden Wochen, die mit Quartalszahlen und einem Innovationstag entscheidende Impulse für die Bewertung liefern könnten.

Strategische Bedeutung des neuen Deals

Der Drohnenhersteller sichert sich zunehmend Marktanteile bei internationalen Verbündeten der USA. Wie das Unternehmen bestätigte, hat sich ein weiterer Partner im Asien-Pazifik-Raum für das "Black Widow"-System entschieden. Die Vereinbarung, die bereits im Dezember 2025 finalisiert wurde, sieht Auslieferungen über das gesamte Kalenderjahr 2026 vor.

Auch wenn das Unternehmen keine finanziellen Details nannte, ist der strategische Wert hoch. Das "Black Widow"-System profitiert maßgeblich von seiner NDAA-Konformität. Da westliche Militärs zunehmend Sicherheitsbedenken gegenüber chinesischer Technologie hegen, positioniert sich Red Cat mit seinen in den USA gefertigten Systemen als verlässliche Alternative für Aufklärungsmissionen (ISR). Dass nun bereits der zweite Verbündete in dieser geopolitisch sensiblen Region zugreift, validiert die Technologie im Praxiseinsatz.

Hohe Leerverkaufsquote trifft auf Cash-Polster

Ein Blick auf die Markttechnik offenbart eine angespannte Situation. Mit einer Short-Quote von 21,58 Prozent des Streubesitzes (Stand 9. Februar) wetten weiterhin viele Marktteilnehmer auf fallende Kurse, obwohl die Positionen zuletzt um gut 3 Prozent reduziert wurden.

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Fundamental steht dieser Skepsis eine solide Bilanz gegenüber. Mit Barmitteln von rund 206 Millionen Dollar verfügt Red Cat über ausreichend Kapital, um Produktion und Entwicklung ohne sofortigen Druck auf die Liquidität voranzutreiben. Die Marktkapitalisierung von etwa 1,35 Milliarden Dollar spiegelt dabei die hohen Wachstumserwartungen wider, die das Unternehmen nun erfüllen muss.

Der Fahrplan für den Februar

Die kommenden Wochen werden für die Kursfindung entscheidend sein. Am 17. Februar 2026 legt Red Cat die Ergebnisse für das vierte Quartal vor. Hier müssen die Umsatzzahlen beweisen, dass die gemeldeten Aufträge auch effizient abgearbeitet werden.

Nur zehn Tage später, am 27. Februar, folgt der "Innovation Day" in Florida. Investoren erwarten dort nicht nur Updates zur Produkt-Roadmap, sondern vor allem Live-Demonstrationen der maritimen Sparte "Blue Ops". Die Veranstaltung dürfte Aufschluss darüber geben, wie schnell Red Cat sein Portfolio diversifizieren kann. Anleger sollten den 17. Februar als ersten wichtigen Indikator für die operative Effizienz im Auge behalten.

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