Red Cat steuert auf zwei Ereignisse zu, die kurzfristig den Takt vorgeben dürften: Am Freitag steht der erste „Innovation Day“ an, knapp drei Wochen später folgen die Quartalszahlen. Nach den zuletzt sprunghaften Bewegungen schaut der Markt genauer hin – denn jetzt geht es um Substanz, nicht um Show. Was liefern Produkt-Demos und Finanzbericht wirklich ab?

Warum die Aktie so unruhig läuft

In den vergangenen Sitzungen zeigte der Titel auffällig starke Ausschläge. Zum Wochenstart geriet die Aktie zunächst unter Druck, obwohl sie in den Tagen zuvor zeitweise deutlich zugelegt hatte. Ein Treiber der Nervosität: Am 20. Februar ging es zunächst kräftig nach oben, nachdem COO Christian Ericson die Nasdaq-Eröffnungsglocke läutete – die frühen Gewinne bröckelten jedoch im Tagesverlauf wieder.

Dieses Muster passt zu einer Aktie, bei der Erwartungen gerade schnell auf- und wieder abgebaut werden. Auch die bereitgestellten Kennzahlen deuten auf eine überhitzte kurzfristige Lage hin: Der RSI liegt bei 83,2, zudem ist die 30-Tage-Volatilität mit 113,75% sehr hoch. Gleichzeitig steht der Kurs über wichtigen Durchschnittswerten (u. a. rund 31% über dem 200-Tage-Schnitt), was den Spielraum für Rücksetzer erhöht.

Innovation Day: Demos, Roadmap, Marktchancen

Am Freitag, 27. Februar, veranstaltet Red Cat in West Palm Beach erstmals einen Innovation Day. Geplant sind Unternehmens-Updates, ein Überblick zur Produkt-Roadmap sowie Live-Demonstrationen – darunter Drohnen und unbemannte Oberflächenfahrzeuge (USV) aus der maritimen Einheit „Blue Ops“. Außerdem will das Unternehmen Marktchancen einordnen und in einer Live-Q&A Fragen beantworten.

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Vor Ort ist der Zugang auf eingeladene institutionelle Investoren und Analysten begrenzt. Teile des Programms und Materialien sollen aber per Stream beziehungsweise als Aufzeichnung verfügbar sein. Für den Markt ist das vor allem deshalb relevant, weil es eine seltene Gelegenheit ist, Fähigkeiten und Entwicklungsrichtung greifbarer zu machen – gerade im Verteidigungsumfeld zählt am Ende, was zuverlässig funktioniert.

Zahlen am 18. März: Umsatz-Sprung auf dem Prüfstand

Der zweite Fixpunkt folgt am 18. März: Dann will Red Cat nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen, anschließend ist ein Video-Webinar angekündigt. Brisant ist dabei weniger der Termin selbst als die Fallhöhe: Das Unternehmen hatte bereits vorab vorläufige, ungeprüfte Q4-Umsätze genannt – in einer Spanne von 24 bis 26,5 Mio. US-Dollar, deutlich mehr als in den Quartalen zuvor.

Parallel liefert die Nachrichtenlage aus dem Defense-Bereich den Hintergrund für die Erwartungen: Neue Bestellungen für „Black Widow“-Drohnen aus der Asien-Pazifik-Region sowie die Auswahl der Tochter Teal Drones für eine Pentagon-Initiative mit mehreren Phasen und großem Gesamtvolumen stützen die Positionierung – auch wenn daraus nicht automatisch sofortige, große Umsätze folgen.

Am 27. Februar bekommt der Markt mit den Live-Demos und der Roadmap neue Anhaltspunkte zur Technik und zur strategischen Richtung; am 18. März kommt dann mit dem Quartalsbericht der formale Check, ob der angekündigte Umsatzsprung in den geprüften Zahlen tatsächlich so ankommt.

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