Die Aktie von Almonty Industries klettert auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 15,20 Dollar. Der kanadische Wolfram-Produzent profitiert von einem dramatischen Angebotsengpass am globalen Markt – und einer Vervierfachung der Rohstoffpreise innerhalb eines Jahres.

China dreht den Hahn zu

Der Preissprung hat strukturelle Ursachen. China kontrolliert rund 85 Prozent der weltweiten Wolfram-Produktion und hat die Exportbeschränkungen verschärft. Gleichzeitig fallen heimische Minen weg, weil Erzgehalte sinken und Subventionen gestrichen wurden. Laut einer Analyse von Stockhouse vom 23. Februar hat das Reich der Mitte zudem seine Importe 2024 verdoppelt – etwa die Hälfte der globalen Produktion wird mittlerweile im Land selbst verbraucht.

Das Ergebnis: Westliche Abnehmer konkurrieren um schrumpfende Mengen. Verteidigungsindustrie, Halbleiter- und Luftfahrtsektor treiben die Nachfrage. Die USA planen ab 2027 ein Verbot chinesischen Wolframs für Rüstungsprojekte. Europa legt strategische Reserven an.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Almonty?

Sangdong startet durch

Almonty setzt auf die Sangdong-Mine in Südkorea. Im Dezember 2025 rollte die erste Lkw-Ladung Erz an. Die kommerzielle Produktion soll im ersten Quartal 2026 beginnen, eine zweite Ausbaustufe folgt 2027. Bei Vollauslastung könnte Sangdong über 460.000 Tonnen Wolframoxid-Einheiten jährlich liefern und bis zu 40 Prozent der Nachfrage außerhalb Chinas decken.

Hinzu kommen die portugiesische Panasqueira-Mine und ein Montana-Projekt, das in der zweiten Jahreshälfte 2026 anlaufen soll. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 3,8 Milliarden Dollar – verglichen mit einem Kurs um 1,00 Dollar vor einem Jahr.

Analysten heben ab

DA Davidson schraubte das Kursziel am 4. Februar von 12 auf 18 Dollar, B. Riley Financial zog am 13. Februar von 10 auf 17 Dollar nach. Beide halten ihre positiven Einschätzungen aufrecht. Das Unternehmen sammelte 2025 über 219 Millionen Dollar brutto ein, um Sangdong, Montana und den laufenden Betrieb zu finanzieren. Ein langfristiger Liefervertrag über die portugiesische Tochter sichert zusätzliche Planbarkeit.

Die nächsten Quartalszahlen sind für den 19. März angesetzt. Dann zeigt sich, wie sich der Übergang von der Entwicklung zum aktiven Abbau in Sangdong finanziell niederschlägt – und ob die Wolfram-Rallye nachhaltig genug ist, um die gestiegene Bewertung zu rechtfertigen.

Almonty-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Almonty-Analyse vom 24. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Almonty-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Almonty-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Almonty: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...