Red Cat Aktie: Jetzt wird's ernst
Red Cat startet mit Schwung ins neue Jahr. Die Aktie des Drohnenherstellers legte in der Nacht zum Freitag um über 4 Prozent zu und notiert vorbörslich bei 8,26 US-Dollar. Der Grund: Das Unternehmen profitiert zunehmend von einem regulatorischen Umbruch, der ausländische Drohnen aus dem US-Markt drängt.
Regulierung als Wachstumstreiber
Die Federal Communications Commission (FCC) hat ausländische Drohnen faktisch aus dem US-Markt verbannt. Red Cat produziert NDAA-konforme Systeme – also Drohnen, die den strengen US-Sicherheitsstandards entsprechen. Nach Bekanntgabe des FCC-Verbots schoss die Aktie um 25,1 Prozent nach oben.
Das Unternehmen wurde zum Jahresende prominent als einer der Top-5-Drohnenwerte für 2026 eingestuft – mit der Begründung, es sei ein "policy-driven performer". Gemeint ist: Red Cat verdient sein Geld vor allem durch staatliche Aufträge, die durch politische Entscheidungen befeuert werden.
Die Zahlen unterstreichen den Trend:
- Umsatzwachstum Q3 2025: +646,4 % zum Vorjahr
- Umsatz Q3: 9,65 Mio. USD (erwartet: 8,18 Mio. USD)
- Marktkapitalisierung: ca. 954 Mio. USD
Wachstum kostet Geld
Allerdings: Der Gewinn je Aktie lag bei minus 0,16 USD – deutlich unter den Erwartungen von minus 0,09 bis 0,10 USD. Die Diskrepanz zwischen starkem Umsatz und hohen Verlusten zeigt, dass Red Cat massiv in den Ausbau der Produktion investiert, um die steigende Nachfrage bedienen zu können.
Analysten sehen das gelassen. Alle drei bis vier Analysten, die Red Cat beobachten, bewerten die Aktie mit "Buy" oder "Strong Buy". Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 15,00 USD – knapp 90 Prozent über dem aktuellen Niveau. Northland Securities sieht die Aktie sogar bei 18,00 USD.
Institutionelle setzen auf Red Cat
Große Investoren haben ihre Positionen zuletzt aufgestockt:
- Goldman Sachs erhöhte den Bestand um 28,7 %
- Moors & Cabot stockte um 65,6 % auf
- Mitsubishi UFJ Asset Management kaufte 31,1 % hinzu
Insgesamt halten institutionelle Anleger knapp 38 Prozent der Anteile.
Investorenkonferenz als nächster Impuls
Am 14. Januar 2025 präsentiert sich Red Cat auf der Needham Growth Conference in New York. CEO Jeff Thompson und CFO Christian Morrison werden das Unternehmen vorstellen und für Einzelgespräche zur Verfügung stehen. Solche Veranstaltungen bieten oft Gelegenheit für konkrete Updates zur Auftragslage – und damit für Kursbewegung.
Red Cat-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Red Cat-Analyse vom 02. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Red Cat-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Red Cat-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Red Cat: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








