Red Cat Aktie: Vor dem großen Test
Morgen nach US-Börsenschluss legt Red Cat Holdings seine Quartalszahlen für Q4 2025 vor — und die Erwartungen könnten kaum höher sein. Vorläufige Managementprognosen deuten auf einen Umsatzanstieg von rund 1.842 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal hin. Ob diese Zahlen bestätigt oder gar übertroffen werden, dürfte die Aktie unmittelbar bewegen.
Was die Zahlen versprechen
Für das vierte Quartal 2025 erwartet das Management einen Umsatz zwischen 24 und 26,5 Millionen US-Dollar — nach lediglich 1,3 Millionen im gleichen Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr 2025 peilt Red Cat zwischen 38 und 41 Millionen Dollar an, ein Plus von 153 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Als Treiber nennt das Unternehmen starke Nachfrage aus dem Verteidigungs- und Regierungssektor sowie eine wachsende Zahl gesicherter Verträge.
Wichtig: Es handelt sich noch um vorläufige, ungeprüfte Zahlen. Die endgültige Bestätigung steht nach Abschluss der Jahresabschlussprüfung aus.
Rückenwind aus Washington
Der Kursanstieg der Aktie um mehr als 60 Prozent seit Jahresbeginn 2026 ist nicht allein auf Umsatzerwartungen zurückzuführen. Die FCC-Umsetzung von Section 1709 des NDAA für das Haushaltsjahr 2025 schränkt den Einsatz ausländischer Drohnenkomponenten erheblich ein — ein direkter Vorteil für US-Hersteller wie Red Cat. Hinzu kommen Pentagon-Verträge wie das Drone Dominance Program und ein Auftrag der US Army für kurzreichweitige Aufklärungsdrohnen.
International meldete das Unternehmen im Dezember 2025 einen weiteren Erfolg: Ein zweiter asiatisch-pazifischer Verbündeter orderte das Black Widow™-System für militärische Zwecke, mit Lieferung im Laufe des Jahres 2026.
Parallel dazu erweitert Red Cat sein Ökosystem: Seit Anfang März ist die autonome Gegendrohnen-Station „Bullfrog" von Allen Control Systems in die Red Cat-Plattform integriert, ergänzt um maritime Einsatzfähigkeiten. Zudem beauftragte das Unternehmen SpiderOak mit einer umfassenden Cybersicherheitsprüfung des Black Widow™-Systems — ein Schritt in Richtung Aufnahme in die offizielle Blue UAS Cleared List des US-Verteidigungsministeriums.
Profitabilität bleibt das offene Problem
Das starke Umsatzwachstum hat bislang keinen Weg in die Gewinnzone geöffnet. Die Betriebskosten sind deutlich gestiegen, getrieben vor allem durch Verwaltungs- und Forschungsaufwendungen. Die Bruttomarge steht unter Druck, das Unternehmen weist einen operativen Verlust aus — und das bei negativem Ergebnis je Aktie.
Genau deshalb richten sich alle Augen auf die Guidance für 2026 und die Sichtbarkeit künftiger Verträge. Das Management hat zuletzt von „verbesserter operativer Hebelwirkung" und einer wachsenden Pipeline gesprochen. Ob diese Aussagen morgen mit konkreten Zahlen untermauert werden, entscheidet darüber, wie der Markt die aktuelle Bewertung einordnet.
Die Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch und hat seit April 2025 mehr als 250 Prozent zugelegt — ein Niveau, das wenig Spielraum für Enttäuschungen lässt. Das Earnings-Webinar beginnt am 18. März 2026 um 16:30 Uhr ET.
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