Red Cat Holdings Aktie: Earnings-Test naht
Red Cat Holdings hat in den vergangenen Monaten eine bemerkenswerte Kursrally hingelegt — getrieben von Rüstungsaufträgen, einer strategischen Partnerschaft und regulatorischen Rückenwind. Am 18. März stehen nun die Q4-Zahlen an. Der Markt hat bereits viel eingepreist.
Rüstungstrends als Wachstumstreiber
Der Kurs hat sich seit seinem Apriltief mehr als verdreifacht und notiert aktuell bei rund 13,80 Euro — deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt. Treiber dieser Entwicklung sind konkrete Aufträge und eine strategische Neuausrichtung: Red Cat positioniert sich nicht mehr nur als Drohnenhersteller, sondern als Anbieter vernetzter Verteidigungssysteme.
Zwei Faktoren stützen diese Strategie. Erstens schreibt Section 1709 des US-amerikanischen NDAA Beschränkungen für ausländische Drohnenkomponenten vor — ein direkter Vorteil für US-Hersteller wie Red Cat. Zweitens hat ein asiatisch-pazifischer Verbündeter im Dezember 2025 das Black Widow-System in einem Wettbewerbsverfahren geordert, mit geplanter Lieferung im Jahr 2026. Es ist bereits das zweite Land aus dieser Region, das das NDAA-konforme System für militärische Zwecke beschafft.
Partnerschaft und Analysten-Optimismus
Die Kooperation mit Allen Control Systems bringt eine weitere Dimension: Das Bullfrog-Gegendrohnensystem wird mit Red Cats ISR-Plattformen und unbemannten Überwasserfahrzeugen integriert — ein Schritt in Richtung maritime Verteidigung.
Die Analysten reagierten positiv. Ladenburg Thalmann hob das Kursziel Anfang März von 15 auf 20 US-Dollar an und vergab ein „Buy"-Rating. Analyst Michael Legg verwies dabei explizit auf die Fortschritte im Drohnenmarkt und die Expansion in neue Verteidigungsbereiche. Northland Securities ist mit einem Ziel von 22 US-Dollar noch optimistischer; der Konsens liegt bei rund 19,33 US-Dollar mit einer „Moderate Buy"-Empfehlung.
Bewertung und operative Verluste
Die Euphorie hat ihren Preis. Red Cat schreibt weiterhin operative Verluste — der EPS liegt im Minus, die Bewertung ist ambitioniert. Das Unternehmen selbst peilt bis 2029 einen Umsatz von 325,7 Millionen US-Dollar an, was ein jährliches Umsatzwachstum von über 250 Prozent erfordern würde. Gleichzeitig stiegen die Betriebsausgaben zuletzt deutlich, vor allem durch höhere Verwaltungs- und Forschungskosten.
Am 18. März, nach US-Börsenschluss, präsentiert Red Cat die vollständigen Q4-Ergebnisse. Vorläufige Zahlen vom Januar deuteten bereits auf ein dreistelliges Umsatzwachstum im Jahresvergleich hin. Entscheidend wird sein, ob das Unternehmen konkrete Guidance und Einblick in die Auftragspipeline liefert — denn genau daran wird der Markt messen, ob die aktuelle Bewertung fundamentale Substanz hat.
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