Eigentlich liefert der neue Deal mit McLaren Racing die perfekte Steilvorlage für steigende Kurse. Doch anstatt euphorisch auf die prestigeträchtige Formel-1-Partnerschaft zu reagieren, blicken Anleger mit Sorge auf die fundamentale Lage. Eine neue Analyse der Deutschen Bank erstickt die Hoffnung auf eine schnelle operative Wende im Keim und zeichnet ein düsteres Bild für die mittelfristige Zukunft.

  • Deutsche Bank: Rückkehr in die Gewinnzone wohl erst 2027
  • Kursziel gesenkt: Analyst sieht Risiko bis auf 16 Euro
  • Marktreaktion: McLaren-Partnerschaft verpufft weitgehend

Düstere Aussichten der Deutschen Bank

Besonders schwer wiegt eine aktuelle Studie von Deutsche Bank Research. Analyst Adam Cochrane bestätigt nicht nur sein „Hold“-Votum, sondern legt den Finger tief in die Wunde der Profitabilität. Seine Einschätzung ist ernüchternd: Er rechnet nicht damit, dass der Sportartikelhersteller vor dem Jahr 2027 in die Gewinnzone zurückkehren wird.

Das Unternehmen befinde sich laut Cochrane lediglich in einer „frühen Phase der Markenerholung“. Entsprechend irrelevant sei das vierte Quartal 2025 für die Gesamtbewertung. Mit einem Kursziel von 16 Euro sieht der Experte vom aktuellen Niveau aus ein weiteres Abwärtspotenzial von rund 24 Prozent.

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RBC sieht kaum Luft nach oben

Auch die kanadische Bank RBC liefert keine Kaufargumente. Analyst Piral Dadhania belässt die Einstufung auf „Sector Perform“ mit einem Kursziel von 20 Euro. Zwar erscheinen Sportartikelhersteller im Vergleich zum hoch bewerteten Luxussektor mittlerweile „vergleichsweise attraktiv“, doch spezifische Treiber für Puma fehlen. Höhere Konsensschätzungen hält Dadhania derzeit für unwahrscheinlich.

Formel-1-Deal ignoriert

Die Diskrepanz zwischen Nachrichtenlage und Kursentwicklung ist offensichtlich. Puma verkündete heute eine mehrjährige globale Partnerschaft mit McLaren Racing ab der Saison 2026. Normalerweise sorgen solche Deals im margenstarken Motorsport für Fantasie. Doch Investoren gewichten die fundamentalen Probleme deutlich stärker.

Der Aktienkurs spiegelt diese Skepsis wider: Zwar notiert das Papier heute bei 21,09 Euro minimal im Plus (+0,24 %), doch das Gesamtbild bleibt trüb. Auf Wochensicht verlor der Titel 5,60 Prozent, seit Jahresanfang steht ein Minus von 5,85 Prozent zu Buche. Auch der 50-Tage-Durchschnitt bei 21,40 Euro fungiert weiterhin als kurzfristiger Widerstand, den die Aktie nicht überwinden kann.

Fazit: Fundamental vor Marketing

Die Puma-Aktie bleibt das Sorgenkind im Sektor. Solange renommierte Analysten die Profitabilität erst in zwei Jahren zurückkehren sehen, können selbst hochkarätige Marketing-Erfolge wie der McLaren-Deal den Abwärtstrend nicht nachhaltig brechen. Für eine echte Trendwende muss das Unternehmen beweisen, dass die Markenerholung schneller greift als von der Deutschen Bank prognostiziert.

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