First Majestic Silver Aktie: Explorationserfolg in Nevada
First Majestic Silver hat gestern die Ergebnisse seines 2025er Bohrprogramms an der Jerritt Canyon Goldmine in Nevada veröffentlicht. Die Resultate deuten auf erhebliches Potenzial zur Erweiterung der Goldressourcen hin – sowohl im Tagebau als auch im Untertagebau. Das kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen finanziell so stark dasteht wie nie zuvor.
Vielversprechende Bohrergebnisse in Nevada
Das 2025er Bohrprogramm umfasste rund 18.300 Meter in 57 Bohrlöchern und konzentrierte sich auf die Zielgebiete Mahala, Javelin und Saval. Die Ergebnisse zeigen breite mineralisierte Abschnitte: Am Standort Mahala wurden 47,2 Meter mit durchschnittlich 2,75 Gramm Gold pro Tonne erbohrt, bei Saval waren es 51,8 Meter mit 1,48 Gramm pro Tonne.
Besonders bedeutsam ist die strategische Ausweitung: Bislang konzentrierte sich Jerritt Canyon ausschließlich auf den Untertagebau. Die neuen Ergebnisse eröffnen nun erstmals auch Tagebau-Perspektiven. CEO Keith Neumeyer bezeichnete das als Beleg für das Potenzial des gesamten Distrikts, der ein Landpaket von über 30.000 Hektar umfasst.
Rekordjahrgang 2025 als Rückenwind
Die Explorationsnachricht fällt in eine Phase außergewöhnlicher Unternehmensperformance. Im Gesamtjahr 2025 erzielte First Majestic Silver einen Rekordumsatz von 1,26 Milliarden US-Dollar und verfügt über eine Kassenposition von rund 938 Millionen US-Dollar. Die Silberproduktion stieg um 84 Prozent auf 15,4 Millionen Unzen – maßgeblich getrieben durch die Anfang 2025 abgeschlossene Übernahme eines 70-Prozent-Anteils am Cerro Los Gatos Silberbergwerk in Mexiko.
Das Unternehmen hat zudem seine Dividendenpolitik verdoppelt: Künftig werden zwei Prozent des Quartalsumsatzes ausgeschüttet. Bei anhaltend hohen Silberpreisen dürften die Ausschüttungen 2026 deutlich über dem Vorjahresniveau liegen.
Strategie 2026: Marge vor Volumen
Für 2026 plant das Management eine leichte Produktionsanpassung auf 13,0 bis 14,4 Millionen Unzen Silber sowie 116.000 bis 129.000 Unzen Gold. Die Führung setzt bewusst auf eine „Marge vor Volumen"-Strategie, um in einem Silbermarkt mit strukturellem Angebotsdefizit die Profitabilität zu maximieren. Laut Unternehmensangaben übersteigt der jährliche Silberverbrauch von rund 1.150 Millionen Unzen die Minenproduktion von etwa 835 Millionen Unzen – 2025 war das fünfte Jahr in Folge mit einem Angebotsdefizit.
Trotz der starken Kursentwicklung der vergangenen zwölf Monate – die Aktie hat sich in diesem Zeitraum mehr als vervierfacht – notiert der Titel aktuell rund 15 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch.
Nahende Katalysatoren
Noch bis Ende März 2026 erwartet der Markt die erste Ressourcenschätzung für die Santo-Niño-Entdeckung an der Santa-Elena-Mine. CEO Neumeyer kündigte zudem weitere Neuigkeiten zu Jerritt Canyon für die kommenden Monate an. Damit verfügt First Majestic Silver über eine dichte Abfolge potenzieller Kurstreiber, die das erste Halbjahr 2026 prägen dürften.
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