Der Sportartikelhersteller Puma steckt in der tiefsten Krise seiner jüngeren Geschichte. Nach einem katastrophalen Quartal mit 62 Millionen Euro Verlust reißt der Abwärtstrend nicht ab - und jetzt sollen weitere 900 Mitarbeiter gehen. Steht der einstige Vorzeige-Konzern vor dem Kollaps?

Düstere Prognose: Bis 2027 keine Besserung

Die am Samstag veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal schockieren selbst hartgesottene Anleger. Aus dem Gewinn von 127,8 Millionen Euro im Vorjahr wurde ein Nettoverlust von 62,3 Millionen Euro. Noch dramatischer: Das operative Ergebnis brach um satte 87,6 Prozent ein und landete bei mageren 29,4 Millionen Euro.

Doch damit nicht genug: Auch der Umsatz zeigt keine Trendwende. Währungsbereinigt sackten die Erlöse um 10,4 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro ab. CEO Arthur Hoeld gesteht offen ein, woran es hapert: Die Marke sei "zu kommerziell" geworden und habe dadurch an Begehrlichkeit verloren.

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Radikaler Sparkurs: 900 Jobs weg

Als Antwort auf das historische Debakel startet Puma ein drastisches "Reset"-Programm. Die Maßnahmen im Überblick:

  • Abbau von 900 Stellen im Verwaltungsbereich bis Ende 2026
  • Zusätzlich zu den bereits 2024 gestrichenen 500 Positionen
  • Fundamentale Überarbeitung der Kostenstrukturen
  • Fokus auf Vertriebsqualität und Markenattraktivität

Doch können diese Einschnitte den Abwärtstrend wirklich stoppen? Die Börse scheint skeptisch - die Aktie notiert bereits rund 60 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch und kämpft sich mühsam oberhalb des Jahrestiefs bei 17,25 Euro.

Kampf ums Überleben: Drei Jahre Durststrecke

Das Management macht den Anlegern keine Illusionen: 2025 gilt als "strategisches Reset-Jahr", 2026 als "Übergangsjahr". Erst ab 2027 rechnet der Vorstand wieder mit profitablem Wachstum. Die bestätigte Prognose für 2025 lässt nichts Gutes erahnen:

  • Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich
  • Operativer Verlust für das Gesamtjahr erwartet
  • Lange Durststrecke bis zur möglichen Erholung

Kann Puma den radikalen Sparkurs überstehen und tatsächlich den Rückweg in die Top-3 der Sportmarken schaffen? Die nächsten Monate werden zeigen, ob der Reset-Plan trägt - oder ob der Absturz weitergeht.

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