Der iShares MSCI EAFE ETF, ein zentrales Barometer für Aktienmärkte außerhalb Nordamerikas, gerät spürbar unter Druck. Nach drei Verlusttagen in Folge mehren sich die Anzeichen für eine Fortsetzung der Korrektur. Während charttechnische Indikatoren zur Vorsicht mahnen, rückt auch das vorsichtigere Agieren institutioneller Investoren in den Fokus.

Charttechnik liefert Verkaufssignale

Am vergangenen Freitag verlor der ETF 3,04 % an Wert und ging bei 93,59 US-Dollar aus dem Handel. Dieser Rücksetzer ist kein isoliertes Ereignis, sondern die Fortsetzung einer negativen Serie. Bereits Anfang März rutschte der Momentum-Indikator unter die wichtige Nulllinie, was Analysten häufig als Signal für anhaltende Schwäche werten.

Zusätzliche Belastung entstand durch ein negatives Signal bei den gleitenden Durchschnitten: Die kurzfristige 10-Tage-Linie kreuzte die 50-Tage-Linie nach unten. Ein Lichtblick bleibt jedoch der Relative-Stärke-Index (RSI). Dieser befindet sich mittlerweile in einer überverkauften Zone, was eine kurzzeitige Erholung oder zumindest eine Stabilisierung des Kurses einleiten könnte.

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Profis ziehen Kapital ab

Hinter den Kulissen scheinen erste Großanleger ihre Strategie für internationale Märkte anzupassen. So reduzierte die Investmentfirma Innova Wealth Partners ihre Position im iShares MSCI EAFE ETF zum Ende des vergangenen Jahres um gut 40 %. Solche deutlichen Positionsverkleinerungen spiegeln oft eine Neubewertung der Risiken in Europa und Fernost wider.

Der ETF bildet die Wertentwicklung von Unternehmen aus Industrienationen exklusive USA und Kanada ab. Die Gewichtung konzentriert sich dabei auf folgende Kernbereiche:

  • Finanzdienstleistungen: 25,15 %
  • Industrie: 19,10 %
  • Gesundheitswesen: 11,31 %

Innerhalb dieser Sektoren geben Schwergewichte wie ASML, Roche und AstraZeneca den Takt vor. Die aktuelle Volatilität unterstreicht, wie sensibel Anleger derzeit auf die wirtschaftliche Entwicklung und die Gewinnprognosen in diesen Regionen reagieren.

Anleger richten ihr Augenmerk nun auf die psychologisch wichtige Marke von 93 US-Dollar. Sollte der Verkaufsdruck trotz des niedrigen RSI-Wertes anhalten, droht eine Ausweitung der Korrektur. Die Stabilisierung der gleitenden Durchschnitte bleibt die Voraussetzung für eine nachhaltige Trendwende.

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