PORR-Aktie: Halbzeit bei ElbX!
Eigentlich hat sich für Deutschland der Ausbau erneuerbarer Energien bereits ausgezahlt. Im Norden des Landes wird günstiger Strom mit Wind und Sonne erzeugt, der an manchen Tagen den Bedarf sogar recht problemfrei übersteigen kann. Allerdings fehlt es noch an der Möglichkeit, den Strom vom Norden in den Süden zu transportieren. Das soll sich mit dem Projekt SuedLink ändern, und ein wichtiges Nadelöhr dafür entsteht derzeit unterhalb der Elbe.
Von Wewelsfleth aus soll ein 5,2 Kilometer langer Tunnel eine Verbindung zu Wischhafen in Niedersachsen herstellen. Ausgeführt wird das Großprojekt ElbX durch den österreichischen Baukonzern PORR, der im Dezember nach eigenen Angaben einen wichtigen Meilenstein erreichen konnte. Der Tunnel konnte bereits zu 50 Prozent fertiggestellt werden. Damit befindet man sich im Zeitplan, um im August 2027 den Abschluss feiern zu können.
Keine einfache Aufgabe für PORR
Die Bedingungen sind 2,8 km unterhalb der Elbe laut PORR alles andere als einfach. Durchquert werden muss der als geologisch schwierig geltende Lauenburger Ton. Dafür kommt eine Tunnelbohrmaschine mit einem Durchmesser von 4,9 Metern und einer Länge von 190 Meter zum Einsatz, die insgesamt rund 700 Tonnen auf die Waage bringt. PORR verweist in einer Pressemitteilung auf die hohe ingenieurstechnische Kompetenz, die für ein solches Projekt vonnöten sei.
Ein wenig trommelt der Baukonzern also die Werbetrommel für sich selbst, was auch absolut in Ordnung gehen dürfte. Die Aktionäre dürften damit am wenigsten Probleme haben. Kann PORR die Arbeiten erfolgreich fortsetzen und das Leuchtturm-Projekt wie geplant vollenden, würde das Unternehmen sich für künftige Ausschreibungen zweifelsohne ein hervorragendes Zeugnis ausstellen.
In luftiger Höhe
Während PORR in Norddeutschland tief unter der Erde werkelt, macht die Aktie des Unternehmens es sich in luftigen Höhen bequem. Am Freitag ging es in Wien um weitere 2,8 Prozent auf 35 Euro aufwärts, was einem neuen 52-Wochen-Hoch entspricht. Eingepreist werden von den Marktakteuren sowohl Erfolge bei aktuellen Projekten als auch die Aussicht auf weitere Auftragseingänge. Zahlreiche Infrastrukturvorhaben in Europa bereiten derartigen Aussichten einen guten Boden.
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