Plug Power Aktie: Warnsignal voraus?
Die Plug Power-Aktie steht massiv unter Druck. Am Freitag brach der Kurs um knapp 10 Prozent ein, nachdem das Management die außerordentliche Hauptversammlung wegen fehlender Beschlussfähigkeit vertagen musste. CEO Andy Marsh stellte klar: Scheitert die Abstimmung am 5. Februar erneut, wird das Unternehmen einen Reverse Split durchführen.
Der Wasserstoff-Spezialist braucht dringend die Zustimmung der Aktionäre. Doch die Beteiligung reicht bislang nicht aus, um die geplante Kapitalmaßnahme abzusegnen.
Quorum verfehlt – Zeit läuft ab
Plug Power will die Anzahl der genehmigten Stammaktien von 1,5 auf 3 Milliarden verdoppeln. Die bisherige Zustimmungsquote ist deutlich: 92,63 Prozent der abgegebenen Stimmen unterstützen Vorschlag 1, 89,09 Prozent Vorschlag 2. Das Problem: Es haben schlicht zu wenige Aktionäre abgestimmt.
Für Vorschlag 1 fehlen noch 13,07 Prozent der ausstehenden Aktien, für den kritischen Vorschlag 2 immerhin noch 3,14 Prozent. Das Management bezeichnet Vorschlag 2 als "essenziell zur Erfüllung finanzieller Verpflichtungen". Die Vertagung auf Donnerstag, 5. Februar, 10 Uhr EST ist der letzte Versuch, nicht vertretene Aktionäre zur Stimmabgabe zu bewegen.
Die Aktie schloss am Freitag bei 2,11 Dollar. Im europäischen Handel am Montag notierte das Papier schwach bei rund 1,75 Euro.
Projekte laufen – Finanzen wackeln
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Operativ liefert Plug Power weiter ab. Kürzlich wurde ein 100-Megawatt-Elektrolyseur in der Galp-Raffinerie in Sines, Portugal, fertiggestellt. Die Anlage soll jährlich bis zu 15.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren und damit etwa 20 Prozent des bisherigen grauen Wasserstoffs ersetzen.
Zudem installierte das Unternehmen im Dezember 2025 einen 5-MW-Elektrolyseur in Namibia und unterzeichnete eine Absichtserklärung mit Hy2gen für ein Projekt in Frankreich. Technisch ist Plug Power auf Kurs – finanziell fehlt die Luft.
Breiter Marktgegenwind belastet
Das Umfeld für Erneuerbare-Energien-Aktien bleibt schwierig. Die Nominierung von Kevin Warsh zum nächsten Fed-Chef durch Präsident Trump sorgt für Nervosität. Warsh gilt als Inflationsfalke, was zinsempfindliche Sektoren wie Clean Energy zusätzlich belastet.
Für Plug Power kommt die drohende Verwässerung oder ein Reverse Split zur Unzeit. Anleger warten jetzt gespannt auf den 5. Februar. Scheitert die Abstimmung erneut, dürfte der Kurs weiter nachgeben.
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