Es bleibt unruhig im Wasserstoff-Sektor. Nachdem die außerordentliche Hauptversammlung ursprünglich für Ende Januar angesetzt war, musste das Management um Andy Marsh die Notbremse ziehen. Die Versammlung wurde auf den 5. Februar 2026 vertagt. Der Grund: Es fehlten schlichtweg genügend Stimmen, um die weitreichenden Beschlüsse rechtlich abzusichern.

Flexibilität statt „Penny-Stock“-Stigma

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Im Kern geht es um die Verdoppelung der genehmigten Stammaktien auf 3 Milliarden Stück. Für Anleger hat dieser Weg einen entscheidenden psychologischen Vorteil gegenüber dem drohenden Plan B, dem Reverse Split. Eine reine Erhöhung der Aktienanzahl signalisiert Expansionswillen und bewahrt die optische „Günstigkeit“ der Aktie, was oft mehr Kleinanleger anlockt. Zudem bleiben die Depotbestände unangetastet – man behält seine Stückzahl, während ein Reverse Split (Aktienzusammenlegung) oft als verzweifeltes Manöver gilt, um ein Delisting von der Börse zu verhindern, und historisch oft weiteren Verkaufsdruck auslöst.

Die Gefahr der Verwässerung bleibt

Doch machen wir uns nichts vor: Beide Wege führen zur Verwässerung. Während der Reverse Split den Kurs künstlich über die 1-Dollar-Marke hievt, schafft die Aktienverdoppelung den Raum für neue Kapitalerhöhungen. Für Plug Power ist dies überlebenswichtig, um Großprojekte wie die Elektrolyseur-Anlage in Portugal zu finanzieren. Ohne das „Ja“ der Aktionäre am 5. Februar müsste das Management die Aktien zwangsweise zusammenlegen, um vertragliche Pflichten gegenüber Anleihegläubigern zu erfüllen.

Wie geht es charttechnisch weiter?

Die Aktie kämpft aktuell darum, die Unterstützung im Bereich von 1,90 bis 2,10 USD zu halten. Ein Erfolg bei der Abstimmung könnte kurzfristig Erleichterung bringen, da die Finanzierung gesichert wäre, ohne das negative Signal eines Reverse Splits zu senden. Dennoch bleibt das Papier eine Hochrisiko-Wette: Nur wenn Plug Power 2026 den operativen Break-Even schafft, kann die fundamentale Erholung die anstehende Verwässerung langfristig überwiegen.

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