Plug Power Aktie: Klagewelle rollt
Der Wasserstoff-Spezialist Plug Power sieht sich aktuell mit einer Reihe ernster juristischer Herausforderungen konfrontiert, die das Vertrauen der Anleger auf die Probe stellen. Mehrere Anwaltskanzleien haben Sammelklagen eingereicht und werfen dem Unternehmen irreführende Kommunikation vor. Im Zentrum der Kritik steht der Umgang mit einer entscheidenden Milliarden-Kreditgarantie, deren Scheitern den Aktienkurs massiv belastet hat.
Streitpunkt DOE-Kredit
Die beim US-Bezirksgericht für den nördlichen Bezirk von New York eingereichten Klagen beziehen sich auf den Zeitraum zwischen Januar und November 2025. Die Kernvorwürfe wiegen schwer: Plug Power soll die Wahrscheinlichkeit, eine Kreditgarantie des US-Energieministeriums (DOE) in Höhe von 1,66 Milliarden US-Dollar zu erhalten, deutlich überzogen dargestellt haben.
Zudem behaupten die Kläger, das Unternehmen habe Anleger über seine tatsächlichen Kapazitäten getäuscht, bis zu sechs kommerzielle Anlagen für grünen Wasserstoff zu errichten. Die Realität sah anders aus: Das Management musste schließlich auf kleinere, weniger ambitionierte Projekte umschwenken. Dieser Kurswechsel stand im direkten Widerspruch zu früheren öffentlichen Zusicherungen bezüglich der finanziellen und operativen Stärke des Konzerns.
Turbulenzen in der Führungsebene
Diese juristische Eskalation trifft Plug Power in einer ohnehin fragilen Phase. Die Aktie, die aktuell bei rund 2,10 US-Dollar notiert, hat sich von den Rückschlägen Ende 2025 kaum erholt. Auslöser für den damaligen Kursrutsch war die Ankündigung im November 2025, die Aktivitäten rund um das DOE-Kreditprogramm auszusetzen.
Parallel dazu befindet sich das Unternehmen in einem umfassenden Führungswechsel. CEO Andy Marsh wird im März 2026 den Posten des Vorstandsvorsitzenden (Executive Chair) übernehmen, während Jose Luis Crespo als neuer CEO nachrückt. Diese Rochaden, gepaart mit dem Rücktritt des ehemaligen Präsidenten Sanjay Shrestha im Oktober 2025, sorgen für zusätzliche Unruhe während der laufenden Restrukturierung.
Das Gericht hat nun den 3. April 2026 als Stichtag festgelegt, bis zu dem Anleger Anträge auf Ernennung zum Hauptkläger stellen können. Während Plug Power versucht, seine finanzielle Basis zu stabilisieren, droht der Rechtsstreit wertvolle Ressourcen und Aufmerksamkeit des Managements zu binden.
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