Plug Power Aktie: Aktionäre sagen Nein!
Es brennt an allen Ecken und Enden bei Plug Power. Während Sammelklagen wegen möglicher Täuschung beim DOE-Kredit drohen, verweigern die eigenen Aktionäre dem Management die Gefolgschaft. Die dringend benötigte Erweiterung des Kapitalrahmens steht auf der Kippe – mit gravierenden Folgen für die Liquidität des Wasserstoff-Spezialisten.
Votum gescheitert
Am 5. Februar erlebte die Führungsetage eine herbe Niederlage. Der Vorschlag, die Anzahl der genehmigten Stammaktien von 1,5 auf 3 Milliarden zu verdoppeln, verfehlte die nötige Mehrheit deutlich. Lediglich 49,40 Prozent der ausstehenden Aktien unterstützten den Plan, während eine andere Governance-Änderung sogar nur auf knapp 40 Prozent Zustimmung kam.
Um das Ruder noch herumzureißen, wurde die Versammlung auf den 17. Februar vertagt. Das Ziel ist klar: Es müssen dringend weitere Stimmrechte mobilisiert werden. Das Scheitern dieser Abstimmung wiegt schwer, da es die finanziellen Handlungsspielräume massiv einschränkt. Angesichts des anhaltend hohen Mittelverbrauchs (Cash Burn) ist die Möglichkeit, neue Aktien auszugeben, für Plug Power oft der einzige Weg, um den laufenden Betrieb zu finanzieren.
Juristischer Druck wächst
Parallel zur Unruhe im Aktionariat formiert sich juristischer Widerstand. Mehrere Kanzleien haben Sammelklagen eingereicht. Der zentrale Vorwurf lautet Wertpapierbetrug im Zusammenhang mit einer Kreditgarantie des US-Energieministeriums (DOE) über 1,66 Milliarden US-Dollar.
Die Kläger argumentieren, das Unternehmen habe die Wahrscheinlichkeit, diese Gelder tatsächlich zu erhalten, deutlich zu optimistisch dargestellt. Konkret geht es um die Frage, ob der Bau der für den Kredit notwendigen Wasserstoffanlagen jemals realistisch war. Diese juristische Flanke öffnete sich nach einer Reihe negativer Ereignisse im Herbst 2025:
* Oktober 2025: Der CEO trat zurück.
* November 2025: Plug Power stoppte die Aktivitäten unter dem DOE-Programm.
* Baustopp: Pläne für sechs Wasserstoff-Produktionsanlagen wurden auf Eis gelegt.
Bloom Energy sorgt für Hoffnung
Trotz dieser fundamentalen Probleme zeigte sich der Aktienkurs am Freitag, den 6. Februar, überraschend fest. Der Grund lag jedoch nicht bei Plug Power selbst, sondern bei der Konkurrenz. Starke Quartalsergebnisse von Bloom Energy sorgten für Aufwind im gesamten Sektor. Dass der Wettbewerber zum zweiten Mal in Folge einen positiven operativen Cashflow meldete, werteten Anleger offenbar als positives Signal für die gesamte Branche.
Die kurzfristige Zukunft von Plug Power entscheidet sich nun am 17. Februar. Gelingt es dem Management nicht, im zweiten Anlauf genügend Stimmen für die Kapitalmaßnahme zu sichern, droht eine drastische Verschärfung der Finanzlage. Gleichzeitig werden die laufenden Klagen nicht nur finanzielle Ressourcen binden, sondern auch das ohnehin angeschlagene Vertrauen in die Unternehmensführung weiter belasten.
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