Aufatmen bei Plug Power: Das Wasserstoff-Unternehmen hat auf seiner jüngsten Sonderversammlung eine kritische Hürde genommen. Die Aktionäre stimmten einer massiven Erhöhung der Aktienanzahl zu und verhinderten damit einen drohenden Reverse Split. Doch was bedeutet dieser Schritt für die künftige Kapitalstruktur und die strategische Ausrichtung des Konzerns?

Kleinanleger geben den Ausschlag

Nach zwei vorangegangenen Vertagungen brachte die virtuelle Versammlung am 12. Februar endlich Klarheit. Die Anteilseigner befürworteten Vorschlag 2, der die Anzahl der genehmigten Stammaktien von 1,5 Milliarden auf 3,0 Milliarden verdoppelt. Weniger Erfolg hatte das Management mit Vorschlag 1: Eine geplante Satzungsänderung zur Anpassung an das Gesellschaftsrecht in Delaware verfehlte die nötige Mehrheit.

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CEO Andy Marsh schrieb diesen Erfolg ausdrücklich den Privatanlegern und institutionellen Investoren zu. Ohne deren Zustimmung, so Marsh deutlich, hätte er alternativ einen Reverse Stock Split verkünden müssen. Ein solcher Schritt wird am Markt oft als Schwächesignal gewertet. Bezüglich der abgelehnten Satzungsänderung plant das Unternehmen einen neuen Anlauf auf der kommenden Jahreshauptversammlung in Zusammenarbeit mit der Nasdaq.

Neue Flexibilität und Führungswechsel

Die Verdopplung der genehmigten Aktien verschafft Plug Power dringend benötigten Spielraum. Das Unternehmen kann nun flexibler agieren, sei es durch Kapitalerhöhungen, strategische Transaktionen oder Mitarbeitervergütungen, ohne für jede einzelne Ausgabe erneut die Aktionäre befragen zu müssen.

Gleichzeitig zeichnet sich ein Generationenwechsel an der Spitze ab. Während der Versammlung stellte Marsh den derzeitigen Präsidenten Jose Crespo als „künftigen CEO“ vor. Dies signalisiert einen klaren Übergang in der Führungsebene. Auch operativ gab es Fortschritte: Zuletzt meldete der Konzern die erste Befüllung einer Wasserstoff-Pipeline in Rotterdam, was die Ambitionen im europäischen Markt unterstreicht.

Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf den März. Mit der Vorstellung der aktuellen Geschäftszahlen, die bereits von Jose Crespo präsentiert werden, wird sich zeigen, wie das Unternehmen die neugewonnene finanzielle Flexibilität operativ nutzen will.

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