Plug Power Aktie: Kapitalspielraum
Plug Power hat sich auf einer Sonder-Hauptversammlung grünes Licht für einen zentralen Schritt in der Kapitalstruktur geholt. Die Aktionäre stimmten dafür, die genehmigte Zahl der Stammaktien deutlich zu erhöhen – und nahmen damit kurzfristig Druck aus dem Thema Reverse-Split. Warum ist diese Abstimmung für die nächsten Monate so wichtig? Weil sie dem Unternehmen mehr Optionen für Finanzierung und Bilanzmaßnahmen verschafft.
Wichtige Fakten auf einen Blick:
- Genehmigtes Aktienkapital: von 1,5 Mrd. auf 3,0 Mrd. Stammaktien erhöht
- Zustimmung: rund 90% der abgegebenen Stimmen
- Gegenstimmen: 8,6%, Enthaltungen: 0,8%
- CEO-Wechsel: Andy Marsh zu Jose Luis Crespo im März
Deutliche Mehrheit für mehr Aktien
Auf der virtuellen Sonderversammlung am Donnerstag stimmten rund 90% der abgegebenen Stimmen für die Erhöhung der genehmigten Stammaktien von 1,5 auf 3,0 Milliarden. Die Versammlung war ursprünglich für Ende Januar angesetzt, wurde aber zweimal vertagt – zunächst auf Anfang Februar und dann auf Donnerstag –, bevor es zur finalen Abstimmung kam.
Als Stichtag für die Stimmberechtigung nennt MarketBeat den 12. Dezember 2025. Zu diesem Zeitpunkt waren 1.391.635.243 Stammaktien ausstehend und stimmberechtigt. Andy Marsh leitete die Sitzung und verkündete die vorläufigen Ergebnisse.
Zweiter Antrag scheitert
Nicht durchsetzen konnte sich ein weiterer Vorschlag zur Anpassung der Satzung bei Abstimmungsstandards. Konkret hätte die Änderung bestimmte künftige Abstimmungsanforderungen stärker an Delaware-Recht angelehnt: Statt einer Mehrheit aller ausstehenden Aktien wäre dann eine Mehrheit der tatsächlich abgegebenen Stimmen maßgeblich gewesen.
Das Management will das Thema auf der regulären Hauptversammlung erneut aufgreifen. Marsh sagte, man werde mit der Nasdaq und weiteren Beteiligten zusammenarbeiten, um die Annahme zu erleichtern.
Reverse-Split vorerst vom Tisch – CEO-Wechsel im März
Mit der höheren Aktienobergrenze gewinnt Plug Power nach eigenen Angaben Spielraum – etwa für Kapitalaufnahmen, Schuldenumwandlungen, Vergütungsprogramme und mögliche Transaktionen. Zuvor hatte das Management gewarnt: Ohne Zustimmung hätte ein Reverse-Stock-Split nötig werden können, um finanzielle Flexibilität zu sichern und Anforderungen der Börsennotierung einzuhalten. Marsh verwies außerdem auf die Beteiligung von Privatanlegern, die zum Ergebnis beigetragen habe.
Zeitlich fällt die Abstimmung in eine Übergangsphase: Jose Luis Crespo (derzeit President und Chief Revenue Officer) soll im März Andy Marsh als CEO ablösen. Marsh stellte ihn in der Sitzung als künftigen CEO vor; auch CFO Paul Middleton, Chief Legal Officer Gerard Conway und Lead Director George McNamee nahmen teil.
Plug Power-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Plug Power-Analyse vom 17. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Plug Power-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Plug Power-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Plug Power: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








