Chevron hat heute in Athen vier Konzessionsverträge für die Öl- und Gasexploration im östlichen Mittelmeer unterzeichnet. Die Vereinbarungen mit der griechischen Regierung und dem lokalen Partner HELLENiQ Energy umfassen eine Gesamtfläche von rund 47.000 Quadratkilometern südlich von Kreta und der Peloponnes.

Der US-Konzern übernimmt als Betreiber 70 Prozent der Anteile, HELLENiQ Energy hält 30 Prozent. Die Unterzeichnung fand im Beisein des griechischen Premierministers Kyriakos Mitsotakis statt – ein Signal für die strategische Bedeutung des Projekts.

Tiefwasser mit Herausforderungen

Die vier Explorationsblöcke – South Crete 1, South Crete 2, South of Peloponnese und Block A2 – liegen teilweise in Wassertiefen von über 1.500 Metern. Chevron plant ein dreiphasiges Explorationsprogramm, um das Potenzial der geologisch komplexen Strukturen zu bewerten.

Gavin Lewis, Vice President Global New Ventures bei Chevron, betonte die technischen Anforderungen: "Mit unserer Expertise in der weltweiten Entwicklung von Öl- und Gasprojekten verfügen wir über die Ressourcen, Erfahrung und Technologie, um neue Energievorkommen in dieser Grenzregion zu erschließen."

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Strategischer Kontext für Europa

Die Verträge fügen sich in die europäische Energiestrategie ein. Die EU strebt an, bis Ende 2027 weitgehend unabhängig von russischem Erdgas zu werden. Die griechische Regierung wertet die Zusammenarbeit mit Washington als Verstärkung der energiepolitischen Beziehungen.

Die Vereinbarungen müssen noch vom griechischen Parlament ratifiziert werden. Parallel zu den Entwicklungen in Griechenland baut Chevron seine Position in Südamerika aus. Bei der viertägigen Guyana Energy Conference, die heute in Georgetown beginnt, wird CEO Mike Wirth erstmals offiziell auftreten. Chevron hält 30 Prozent am ölreichen Stabroek Block, den Exxon Mobil mit 45 Prozent operiert.

Das Konsortium hat die Förderkapazität in Guyana 2025 auf über 900.000 Barrel pro Tag erhöht. Ein neues Projekt soll die Produktion auf bis zu 1,15 Millionen Barrel täglich steigern. Die geschätzten Ressourcen von 11 Milliarden Barrel Öläquivalent könnten nach Einschätzung von Chevron noch deutlich höher liegen.

Die Aktie notiert im vorbörslichen NYSE-Handel bei 182,41 Dollar, ein Plus von 0,74 Prozent.

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