Die Lage spitzt sich zu. Plug Power hat die entscheidende Abstimmung über seine Kapitalstruktur um fünf Tage vorgezogen – auf Donnerstag, den 12. Februar 2026. Was zunächst wie eine reine Formalie wirkt, entpuppt sich als Notmanöver: Ohne die Genehmigung der Aktionäre droht dem Wasserstoff-Konzern ein ernsthaftes Liquiditätsproblem.

Zwei Vorschläge, eine Mission

Auf der außerordentlichen Hauptversammlung stehen zwei zentrale Punkte zur Abstimmung:

  • Vorschlag 1: Modernisierung der Stimmrechts-Standards – künftige Beschlüsse sollen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen durchgehen, nicht mehr mit absoluter Mehrheit aller ausstehenden Aktien.
  • Vorschlag 2: Verdopplung der genehmigten Stammaktien von 1,5 auf 3 Milliarden Stück.

Die Unternehmensführung hat unmissverständlich klargemacht: Vorschlag 2 ist existenziell. Ohne die zusätzlichen Aktien kann Plug Power seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen. Die Alternative wäre ein Reverse Split – eine Maßnahme, die an der Börse selten gut ankommt.

Erste Abstimmung scheiterte an der Wahlbeteiligung

Der Grund für die Eile liegt im Scheitern vom 5. Februar. Damals erhielten beide Vorschläge zwar massive Unterstützung – über 89 Prozent der tatsächlich abgegebenen Stimmen waren dafür. Doch die niedrige Wahlbeteiligung machte einen Strich durch die Rechnung:

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Plug Power?

  • Vorschlag 1 erreichte nur 39,63 Prozent aller ausstehenden Aktien.
  • Vorschlag 2 kam auf 49,40 Prozent – zu wenig für die erforderliche absolute Mehrheit.

Die Vertagung sollte Zeit kaufen, um weitere Aktionäre zur Stimmabgabe zu bewegen. Die erneute Vorverlegung zeigt: Die Zeit drängt.

Kursverluste nach dem ersten Anlauf

Nach der gescheiterten Abstimmung am 5. Februar verlor die Aktie rund 9,3 Prozent. Anleger reagieren nervös auf die Unsicherheit. Gelingt die Kapitalbeschaffung, kann Plug Power seine kapitalintensiven Projekte im Bereich grüner Wasserstoff weiterverfolgen. Scheitert die Abstimmung erneut, drohen ernsthafte Finanzierungsprobleme.

Die offizielle Bestätigung des Abstimmungsergebnisses dürfte noch am 12. Februar erfolgen. Dann wird sich zeigen, ob das Unternehmen seine Finanzierungsstrategie wie geplant umsetzen kann oder zu drastischeren Maßnahmen greifen muss.

Plug Power-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Plug Power-Analyse vom 13. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Plug Power-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Plug Power-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Plug Power: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...