Plug Power zieht seine außerordentliche Aktionärsversammlung um fünf Tage vor. Das wirkt wie ein klares Signal, dass die anstehenden Beschlüsse zeitkritisch sind. Abgestimmt wird virtuell – mit Stimmrecht für Aktionäre, die per 12. Dezember 2025 eingetragen waren; Fragen können in Echtzeit gestellt werden.

Im Zentrum stehen Vorschläge, die die Kapitalstruktur spürbar verändern könnten. Besonders im Fokus: ein Antrag, die Zahl der genehmigten Aktien zu erhöhen. Solche Schritte gelten häufig als Vorbereitung für spätere Kapitalmaßnahmen – und damit als möglicher Auslöser für Verwässerungssorgen bei bestehenden Aktionären.

Wichtige Eckdaten auf einen Blick
- Event: Fortgesetzte außerordentliche Aktionärsversammlung
- Heute: 16:00 Uhr US-Ostküstenzeit (virtuell)
- Ursprünglich geplant: Nächsten Dienstag
- Thema: Abstimmungen rund um genehmigtes Aktienkapital
- Kursniveau: zuletzt rund 1,96 US-Dollar (unter 2,10 US-Dollar)

Kapitalstruktur im Fokus

Dass der Termin vorgezogen wurde, erhöht die Aufmerksamkeit auf das Abstimmungspaket. Denn die Beschlüsse könnten dem Unternehmen mehr Spielraum geben, etwa wenn es später frisches Kapital aufnehmen will. Genau hier liegt aber auch der Konflikt: Mehr genehmigte Aktien können Flexibilität schaffen – gleichzeitig schüren sie die Sorge, dass bestehende Anteile verwässert werden könnten.

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Druck durch Kurs und Rechtsstreit

Die Vorziehung fällt in eine Phase, in der die Bewertung ohnehin unter Druck steht. Die Aktie schloss zuletzt bei etwa 1,96 US-Dollar und blieb in den vergangenen Wochen volatil. Im Text werden als Belastungsfaktoren sowohl Gegenwind im Sektor als auch konkrete Sorgen um Liquidität und den Weg zur Profitabilität genannt.

Hinzu kommt juristischer Gegenwind: Gegen das Unternehmen und bestimmte Führungskräfte läuft eine Sammelklage. Der Vorwurf: irreführende Aussagen zur Wahrscheinlichkeit einer 1,66 Mrd. US-Dollar schweren Kreditgarantie des US-Energieministeriums (DOE). Laut Klage habe Plug Power die Chance auf den Abschluss der Finanzierung überzeichnet; das Geld stand demnach im Zusammenhang mit dem Bau von Wasserstoff-Produktionsanlagen.

Warum die Abstimmung heute zählt

Der kurzfristige Wechsel deutet darauf hin, dass das Management den Proxy-Prozess schnell abschließen will. Entscheidend ist, ob Plug Power heute die Zustimmung erhält, um die gewünschte Flexibilität für weitere Schritte zu bekommen – oder ob die Maßnahmen an fehlenden Mehrheiten scheitern.

Das Votum um 16:00 Uhr (ET) dürfte damit kurzfristig zum direkten Impulsgeber werden: Je nach Ausgang steht entweder mehr Handlungsspielraum bei Struktur- und Finanzierungsfragen im Raum oder ein Stillstand bei zentralen Vorhaben.

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