Plug Power ist jetzt wieder geerdet. Die Notierungen der Amerikaner gaben am Freitag um über 5 % nach. Die Aktie verlor den charttechnischen Boden und rutschte auf weniger als 1,90 Euro nach unten. Am Ende stehen rund 1,87 Euro auf dem Kurszettel. Die Marke von 2 Euro, vormals eine Unterstützung, ist auch wieder gefallen. Noch am Mittwoch der nun vergangenen Woche war die Aktie auf einen Kurs von gut 2,07 Euro geklettert. Dies wäre ein Ausbruch gewesen.

Noch zweifeln die Börsen wohl an der nachhaltigen Stabilität der Aktie. Ein Rückblick: Auf der Roth Annual Growth Conference in Dana Point stand Plug Power zuletzt im Fokus institutioneller Investoren. Finanzchef Paul Middleton nutzte die Veranstaltung, um die operative Entwicklung des Unternehmens in den Vordergrund zu stellen und die Fortschritte der vergangenen Quartale zu untermauern.

Plug Power: Doch nichts besser geworden?

Dabei konnte das Unternehmen erstmals konkrete Ergebnisse präsentieren. Im vierten Quartal 2025 erzielte Plug Power einen Bruttogewinn von 5,5 Millionen US-Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein deutlicher Verlust angefallen war. Parallel dazu stieg der Jahresumsatz um rund 12,9 % auf etwa 710 Millionen US-Dollar. Damit verbesserte sich die Lage zumindest wirtschaftlich spürbar, oder eben je nach Sicht auch nur formal. Denn am Ende stehen immer noch die Verluste, die das Unternehmen Jahr für Jahr anhäuft. Die sollen sich nun verringern.

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Ein zentraler Baustein bleibt der Ausbau der Produktionskapazitäten. Plug Power betreibt inzwischen über 72.000 GenDrive-Brennstoffzellensysteme an mehr als 280 Standorten weltweit. Die eigene Wasserstoffproduktion liegt bei rund 40 Tonnen pro Tag, gestützt durch Anlagen in mehreren US-Bundesstaaten. Weitere Projekte sollen bis 2028 umgesetzt werden.

Zusätzliche Impulse kommen aus dem Elektrolyseur-Geschäft. Die GenEco-Sparte erreichte 2025 einen Umsatz von rund 187 Millionen US-Dollar und lieferte weltweit mehr als 300 Megawatt aus. Der Projektpipeline wird ein Volumen von etwa 8 Milliarden US-Dollar zugeschrieben, was die Bedeutung dieses Segments unterstreicht.

Gleichzeitig bleibt die rechtliche Situation ein zentrales Thema. Mehrere Sammelklagen betreffen unter anderem Angaben zu einem Kreditprogramm des US-Energieministeriums im Umfang von 1,66 Milliarden US-Dollar sowie Zeitpläne bei der Anlagenentwicklung. Die Frist zur Beteiligung an den Klagen läuft Anfang April 2026 aus und wird von Investoren genau beobachtet.

Also geht es jetzt um die Wurst: Die Aktie kämpft noch um den Aufwärtstrend, und das unter schwierigen Bedingungen. Auf der anderen Seite sehen die Analysten noch sehr hohe Kursziele für die Plug Power. Die befinden sich weit oberhalb der Grenze von 2 Euro.

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