Plug Power Aktie: Datencenter im Visier
Plug Power sucht sich ein neues Spielfeld. Der Wasserstoffspezialist liebäugelt mit dem boomenden Strommarkt für Rechenzentren — und hat dabei nichts Kleines vor.
Vorstoß in die Energieversorgung
Verwaltungsratschef Andy Marsh hat angekündigt, dass Plug Power bei einer Auktion des PJM Interconnection, dem größten Stromnetz der USA, ein Gebot für bis zu 250 Megawatt wasserstoffbasierter Stromerzeugung in Betracht zieht. Parallel laufen bereits Vertragsgespräche mit Hyperscalern, Rechenzentrumsbetreibern und Versorgungsunternehmen.
Der Schritt ist strategisch bedeutsam. Bislang konzentrierte sich Plug Power auf Wasserstoffproduktion und -infrastruktur. Der Einstieg in die großflächige Stromerzeugung erschließt einen deutlich größeren Markt — gerade in einem Moment, in dem US-Rechenzentren händeringend nach sauberer, zuverlässiger Energie suchen.
Zahlen zeigen erste Wende
Die operative Entwicklung gibt dem Unternehmen zumindest Rückenwind für diese Ambitionen. Der Umsatz stieg 2025 um 12,9 Prozent auf rund 710 Millionen Dollar. Entscheidender war jedoch der Bruttogewinn im vierten Quartal: 5,5 Millionen Dollar — nach einem Bruttoverlust von 233 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Das ist eine drastische Kehrtwende.
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Das Kostensenkungsprogramm "Project Quantum Leap" umfasste Stellenabbau, Standortkonsolidierungen und Preiserhöhungen bei bestimmten Produkten. Für 2026 plant das Management weitere Maßnahmen zur Margenverbesserung.
Analysten gespalten, Ziele ambitioniert
An der Wall Street herrscht keine Einigkeit. Von 16 Analysten empfehlen fünf den Kauf, drei den Verkauf, 13 raten zum Halten. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 2,75 Dollar. BMO Capital steht mit einem Kursziel von 1,00 Dollar und einem "Underperform"-Rating am pessimistischen Ende — und senkte zudem seine Umsatzprognose für 2026 auf 799 Millionen Dollar, nach zuvor 921 Millionen. Roth Capital hingegen hält an einem Kursziel von 3,50 Dollar und einem "Buy"-Rating fest, gestützt auf die verbesserten Margen trotz des restrukturierungsintensiven Quartals.
Das Management selbst peilt positives EBITDAS im vierten Quartal 2026 an, operativen Gewinn bis Ende 2027 und vollständige Profitabilität bis Ende 2028. Für 2026 rechnet Plug mit einem Cash-Verbrauch von rund 300 Millionen Dollar — deutlich weniger als die 647 Millionen, die 2025 abflossen. Dem stehen erwartete Mittelzuflüsse aus PPA-Freigaben, ausstehenden Asset-Verkäufen und vorhandenen liquiden Mitteln gegenüber.
Die Aktie hat sich seit ihrem Tief im Mai 2025 erholt und notiert aktuell rund 22 Prozent über dem Stand vor einem Monat — bleibt aber noch weit von früheren Hochs entfernt.
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