NVIDIA notierte am Freitag zum Ende eines weiterhin anstrengenden Börsentages mit dem Abschlag von -2,76 % weit unten. Die Kurse sind auf 145,28 Euro gesackt. Die Aktie ist nun im Abwärtstrend: Die 200-Tage-Linie bei rund 153,74 Euro ist deutlich unterschritten. Die Aktie muss sich nun in den nächsten Tagen behaupten.

Die Amerikaner allerdings sind aktuell technisch recht zuversichtlich (bezogen auf die Technologie). Die jüngere Entwicklung zeigte z. B. eine neue Generation der sogenannten DLSS-Technologie. Mit DLSS 5 erweitert NVIDIA den bisherigen Ansatz des Upscalings grundlegend. Während frühere Versionen primär dazu dienten, aus niedrigeren Auflösungen ein hochskaliertes Bild zu erzeugen und so die Performance zu steigern, geht die neue Variante deutlich weiter.

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Grafikprozessor mit guter Aussicht – das interessiert die Börsen indes nicht!

Der Kern liegt im sogenannten „Neural Rendering“. Dabei nutzt die KI die 3D-Daten eines Spiels nicht nur zur Rekonstruktion einzelner Bildpunkte, sondern als Grundlage für eine vollständige Neuinterpretation der Szene in Echtzeit. Lichtverhältnisse, Materialeigenschaften und feine Details werden aktiv ergänzt oder angepasst. Dazu zählen unter anderem komplexere Lichtberechnungen, realistischere Hautdarstellungen durch präzisere Lichtbrechung sowie differenziertere Strukturen bei Stoffen und Oberflächen.

NVIDIA-CEO Jensen Huang bezeichnete diesen Entwicklungsschritt jüngst  als „GPT-Moment“ der Computergrafik und ordnet ihn damit als grundlegenden Technologiesprung ein. Die erzeugte Bildqualität soll sich stärker an filmischen Darstellungen orientieren und visuelle Effekte ermöglichen, die bislang vor allem aus dem Bereich professioneller VFX bekannt sind.

Dabei ist die Unterstützung aus der Industrie bereits breit angelegt. Große Publisher wie Ubisoft, Capcom und Bethesda haben ihre Integration von DLSS 5 angekündigt. Titel wie Starfield, Assassin’s Creed Shadows oder Resident Evil sollen von den neuen Rendering-Methoden profitieren. Der geplante Start der Technologie ist für Herbst 2026 vorgesehen.

Die Aktie selbst allerdings profitiert noch nicht davon. Immerhin: Analysten erwarten noch immer einen Kursanstieg in Richtung von über 200 Euro!

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