Bekanntlich hat Bajaj im vergangenen Jahr Pierer Mobility mitsamt der Tochter KTM geschluckt und im Zuge dessen einige weitreichende Veränderungen auf den Weg gebracht. Der Aufsichtsrat wurde neu besetzt und der Firmensitz soll nach Mattighofen verlegt werden, wo auch die Zentrale von KTM zu finden ist. Darüber hinaus ist eine Namensänderung beschlossene Sache. In Zukunft soll das Unternehmen als Bajaj Mobility auftreten.

Ursprünglich angekündigt wurde, dass diese Änderung noch vor dem Jahreswechsel stattfinden sollte. Nun schreiben wir allerdings bereits den 6. Januar und auf der Webseite ist noch immer von "Pierer Mobility (künftig Bajaj Mobility)" die Rede. Auch an den Börsen ist nach wie vor die Pierer Mobility-Aktie statt der Bajaj Mobility-Aktie zu finden. Das hat in der Praxis zwar keine nennenswerten Auswirkungen, ist aber dennoch interessant zu beobachten.

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Die Strategie bei Pierer Mobility steht

Warum es zur Verzögerung gekommen sein mag und wann die Namensänderung über alle Kanäle greifen mag, ist nicht überliefert. Fest steht allerdings der weitere Weg nach vorn für das Unternehmen. Die neue Eignerin erwartet deutliche Kostensenkungen und höhere Gewinne. Gleichzeitig wird aber an der österreichischen Produktion von KTM festgehalten. Der Motorradhersteller soll weiterhin österreichisch bleiben, auch unter indischer Leitung.

An der Börse macht sich durchaus etwas Zuversicht breit. Vorteilhaft für KTM ist die üppige finanzielle Ausgangslage von Bajaj. Das dürfte dabei helfen, die nach der Insolvenz noch immer schwierigen Zeiten gut überstehen zu können. Es steigen dadurch auch die Hoffnungen darauf, dass der Weg aus der Krise über die eine oder andere neue Investition gegangen werden könnte. KTM und Pierer Mobility selbst fehlten dazu wahrscheinlich die Möglichkeiten.

Kann KTM abliefern?

Die Pierer Mobility-Aktie konnte sich von ihren Tiefständen im Vorjahr bei 10,32 Euro deutlich erholen und in den letzten Wochen wieder bsi auf 15,68 Euro am Dienstagmittag zulegen. Das ist ein guter erster Schritt, aber noch keine endgültige Trendwende. Für eine solche wird sich auch bei den Zahlen zeigen müssen, dass eine neue Zeit anbrechen mag. Schließlich ist Hoffnung allein noch lange keine nachhaltige Anlagestrategie.

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