Bajaj Mobility-Aktie: Schmale Umsätze trüben das Bild!
Schon vor den endgültigen Zahlen im März gab Bajaj Mobility (ehemals Pierer Mobility) in dieser Woche einen Ausblick in Form von vorläufigen Zahlen auf die Ergebnisse aus dem vergangenen Jahr. Geprägt ist die Bilanz weiterhin von der umfangreichen Sanierung der wichtigsten Tochter KTM. Dort konnten die SChulden deutlich von 1,6 Milliarden auf nun 798 Millionen Euro reduziert werden. Zudem sinken die Kosten, nachdem die Anzahl der Mitarbeiter um etwa 1.500 auf noch knapp 3.800 reduziert werden konnte.
Sehr positiv entwickelt hat sich der operative Gewinn, der laut Bajaj Mobility bei 748 Millionen Euro landen dürfte. Im Jahr zuvor musste noch ein Verlust von 1,18 Milliarden Euro verzeichnet werden. Das Jahr 2026 soll nun im Zeichen weiterer Effizienzsteigerungen stehen. Wie genau diese erreicht werden mögen, darauf ging das Unternehmen nicht weiter ein.
Die Umsätze von Bajaj Mobility geben nach
Obschon Bajaj Mobility viel Optimismus verbreitet, reagierte die Aktie am Donnerstag mit Kursverlusten von 1,3 Prozent bis zum Handel am Mittag. Gestört haben dürften sich einige Anleger daran, dass die Umsätze um satte 46 Prozent auf rund eine Milliarde Euro zurückfielen. Dass Bajaj Mobility für das neue Jahr Besserung in Aussicht stellt und auch den Cashflow wieder auf Vordermann zu bringen gedenkt, scheint über die Enttäuschung nicht vollumfänglich hinwegtrösten zu können.
Abzuwarten bleibt letztlich, ob KTM und Bajaj Mobility nach der Sanierung wieder auf festem Boden stehen und vielleicht sogar den Weg zurück in den Wachstumskanal finden können. 2026 dürften einige wichtige Weichen dafür gestellt werden. Doch trotz unverkennbarer Erfolge bei der Sanierung ist das Unternehmen noch nicht vollständig über den Berg, wenngleich die Lage sich nach der Übernahme durch Bajaj potenziell entspannen dürfte.
Der erste Schritt
Bajaj Mobility geht mutig voran und steckt den Kopf trotz Gegenwind nicht in den Sand. Das lässt für die Zukunft das Beste hoffen. Es wird aber nicht einfach werden, in einem ungünstigen Marktumfeld wieder mehr Motorräder zu verkaufen. Offene Fragen bleiben auch bezüglich der Marge und mit Blick darauf, wie lange an der Produktion in Österreich festgehalten wird. Zur Übernahme versprach Bajaj noch, die dortigen Standorte nicht antasten zu wollen. Dem trauen allerdings nicht alle Marktakteure vollumfänglich über den Weg.
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