Der Konsumgüter-Riese Procter & Gamble meldet sich eindrucksvoll zurück. Nach einer längeren Phase der Stagnation greifen Anleger wieder zu und setzen auf die Preismacht des Konzerns in einem volatilen Marktumfeld. Doch ist der aktuelle Aufwärtstrend nur eine kurzfristige Erholung oder steckt eine fundamentale Neubewertung dahinter?

Blick auf die Bewertung

Marktbeobachter debattieren derzeit intensiv über den wahren Wert des Unternehmens. Analysen deuten darauf hin, dass die Aktie im Vergleich zu den prognostizierten Cashflows unterbewertet sein könnte. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 22,6 liegt P&G zwar über dem Branchendurchschnitt für Haushaltsprodukte, bleibt aber attraktiver bewertet als viele direkte Wettbewerber. Diese Diskrepanz weckt Begehrlichkeiten bei Value-Investoren, die die jüngste Kursrallye von gut 11 Prozent auf Monatsbasis befeuern.

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Preismacht und neue Produkte

Operativ setzt das Management weiterhin konsequent auf seine Preissetzungsmacht. Um gestiegene Kosten durch Zölle, Lieferkettenprobleme und Rohstoffpreise abzufedern, wurden Preise strategisch angepasst. Dies half, die Margen im zweiten Geschäftsquartal stabil zu halten, auch wenn das Verkaufsvolumen leicht um ein Prozent zurückging. Der Fokus liegt nun darauf, durch Produktinnovationen auch das Mengenwachstum wieder anzukurbeln.

Ein zentraler Baustein dieser Innovationsstrategie zeigt sich im Markenportfolio: P&G kündigte am 10. Februar eine umfassende Erneuerung der "Head & Shoulders"-Reihe an. Mit neuen Premium-Kollektionen zielt der Konzern darauf ab, höherpreisige Marktsegmente zu erschließen und die Position als Marktführer im Bereich Haarpflege zu festigen.

Hier die wichtigsten Kennzahlen zur aktuellen Entwicklung:

  • Aktueller Kurs: 160,19 USD
  • Performance 30 Tage: +11,75 %
  • Performance seit Jahresanfang: +12,91 %
  • Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -4,42 %

Gegenwind und Ausblick

Trotz der positiven Kursentwicklung bleiben Herausforderungen bestehen. Währungsschwankungen und erwartete Zollkosten von rund 400 Millionen US-Dollar belasten die Bilanz für das Geschäftsjahr 2026. Das Management steuert jedoch mit Produktivitätsprogrammen und Kosteneinsparungen gegen, um diese Effekte abzufedern und den eingeschlagenen Erholungskurs fortzusetzen.

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