Petrobras Aktie: Milliarden-Plan enthüllt!
Der brasilianische Ölgigant Petrobras hat die Katze aus dem Sack gelassen und seinen Fahrplan bis 2030 präsentiert. Dabei jongliert der Konzern mit gewaltigen Summen: 109 Milliarden US-Dollar sollen investiert werden, um die Produktion zu sichern. Doch für Anleger stellt sich angesichts dieser massiven Ausgaben die entscheidende Frage: Bleibt bei diesem kostspieligen Spagat zwischen Wachstum und Energiewende noch genug Geld für attraktive Dividenden übrig?
Investitionsoffensive mit Augenmaß
Der Kern des neuen Strategiepapiers für die Jahre 2026 bis 2030 ist Disziplin. Zwar nimmt der Staatskonzern die gigantische Summe von 109 Milliarden US-Dollar in die Hand, doch liegt dieser Wert unter den zuvor angepeilten 111 Milliarden. Das Management sendet damit ein klares Signal der Kosteneffizienz in einem volatilen Marktumfeld.
Der Löwenanteil von 91 Milliarden Dollar fließt direkt in bereits laufende Projekte, während 18 Milliarden Dollar flexibel für noch zu prüfende Vorhaben reserviert sind. Der strategische Fokus bleibt unverändert: Die maximale Ausbeute aus den hochprofitablen "Pre-Salt"-Ölfeldern vor der brasilianischen Küste. Petrobras konzentriert sich auf Assets, die auch bei schwankenden Ölpreisen widerstandsfähig bleiben.
Produktions-Peak erst 2028?
Um die Investitionen zu rechtfertigen, müssen die Bohrtürme liefern. Der Plan prognostiziert den Höhepunkt der Ölförderung für das Jahr 2028 mit rund 2,7 Millionen Barrel pro Tag. Bezieht man Erdgas mit ein, soll die Gesamtproduktion zwischen 2028 und 2029 auf beeindruckende 3,4 Millionen Barrel Öläquivalent steigen.
Um dem natürlichen Förderrückgang alternder Felder entgegenzuwirken, setzt der Konzern auf neue Plattformen und Effizienzsteigerungen. Die Pre-Salt-Reserven fungieren dabei als der wichtigste Wachstumsmotor.
Dividenden: Das müssen Anleger wissen
Für Investoren ist der Blick auf die Ausschüttungen oft der wichtigste Aspekt der Petrobras-Story. Hier liefert der Plan eine solide Basis: Reguläre Dividenden in einer Spanne von 45 bis 50 Milliarden Dollar sind über den Fünfjahreszeitraum vorgesehen. Wer jedoch auf garantierte Sonderdividenden gehofft hatte, muss sich gedulden – diese bleiben abhängig vom zukünftigen Cashflow und der Zustimmung des Vorstands.
Parallel dazu räumt das Management in der Bilanz auf. Eine Anleihe über rund 344 Millionen Dollar wird bereits Ende Dezember 2025 vorzeitig zurückgezahlt. Dies dient dem Ziel, die Bruttoverschuldung strikt unter der Obergrenze von 75 Milliarden Dollar zu halten.
Wende bei Erneuerbaren Energien
Auch die Energiewende findet im neuen Plan ihren Platz, allerdings mit angezogener Handbremse. Rund 13 Milliarden Dollar sind für Gas- und CO2-arme Projekte vorgesehen. Bemerkenswert ist hier der Strategiewechsel: Statt teurer Alleingänge sucht Petrobras bei Erneuerbaren Energien nun gezielt nach Partnerschaften. Damit will der Konzern das finanzielle Risiko begrenzen und das Kerngeschäft Öl und Gas als primären Umsatztreiber schützen.
Der Markt reagierte zuletzt verhalten auf die Neuausrichtung; am Freitag gab die Aktie um rund 2 Prozent nach und notiert mit 5,28 Euro weiterhin deutlich unter dem Jahreshoch, was die Skepsis einiger Marktteilnehmer widerspiegelt.
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