Rocket Lab Aktie: Starker Rückenwind
Rocket Lab hat 2025 mit Rekorderlösen und einer makellosen Startbilanz abgeschlossen – und tritt 2026 bisher ebenso entschlossen auf. Doch während das operative Geschäft boomt, bleibt die Frage nach dem Weg zur Profitabilität offen.
Rekordkurs beim Umsatz
Der Jahresumsatz 2025 kletterte um 38 Prozent auf 602 Millionen US-Dollar – ein neuer Höchstwert für das Unternehmen. Der Auftragsbestand wuchs sogar um 73 Prozent auf 1,85 Milliarden Dollar. Besonders stark war das Schlussquartal: Mit rund 180 Millionen Dollar Umsatz übertraf Rocket Lab die Analystenerwartungen, und die bereinigte Bruttomarge verbesserte sich deutlich von 32 auf 44,3 Prozent.
Für das laufende erste Quartal 2026 erwartet das Management einen Umsatz zwischen 185 und 200 Millionen Dollar – auch das liegt über dem Konsens der Analysten von rund 181 Millionen Dollar. Einige Investoren zeigten sich dennoch zurückhaltend, da die Margenperspektiven nicht alle Erwartungen erfüllten.
Wachstum durch Verträge und Zukäufe
Ein zentraler Treiber der starken Zahlen ist das Vertragsgeschäft mit staatlichen Auftraggebern. Im vergangenen Jahr sicherte sich Rocket Lab einen SDA-Vertrag im Wert von 816 Millionen Dollar. Zuletzt kam ein weiterer Auftrag hinzu: Der SDA-Tranche-3-Vertrag hat ein Gesamtpotenzial von 805 Millionen Dollar und ist damit der bisher größte Einzelauftrag des Unternehmens.
Parallel dazu treibt Rocket Lab seine vertikale Integration voran. Mit der Übernahme von Optical Support, Inc. Ende Februar erweiterte das Unternehmen seine Präzisionsoptik-Kapazitäten. Zudem stellte Rocket Lab neue Silizium-Solarmodule für weltraumgestützte Rechenzentren vor und profitiert dabei von einem staatlichen CHIPS-Förderprogramm in Höhe von 23,9 Millionen Dollar.
Neutron bleibt das entscheidende Projekt
Beim Entwicklungsprogramm für die größere Neutron-Rakete gab es einen Rückschlag: Ein Tanktest der ersten Stufe schlug fehl. Der erste Start ist nun für das vierte Quartal 2026 geplant. Neutron soll Rocket Lab den Einstieg in den Markt für mittelschwere Nutzlasten ermöglichen – ein deutlich größeres Marktsegment als die bisherige Electron-Rakete.
Operativ läuft das Kerngeschäft derweil auf Hochtouren. Am 6. März absolvierte Rocket Lab seinen 83. Electron-Start und damit bereits den vierten in diesem Jahr. Alle 21 Starts des Jahres 2025 verliefen erfolgreich.
Aktie unter dem 50-Tage-Durchschnitt
Die Aktie notiert aktuell rund acht Prozent unterhalb ihres 50-Tage-Durchschnitts von 78,43 Dollar – ein Rückstand, der auf den deutlichen Kursrückgang im Februar zurückgeht, als das Papier in einem schwachen Marktumfeld für Wachstumswerte rund 14 Prozent verlor. Institutionelle Investoren wie Vanguard, Baillie Gifford und Norges Bank haben ihre Positionen zuletzt jedoch aufgestockt.
Mehrere Insider haben im März Aktien verkauft, darunter CFO Adam Spice und General Counsel Arjun Kampani. Die Transaktionen erfolgten im Rahmen regulärer Marktverkäufe und sind für sich genommen kein ungewöhnlicher Vorgang.
Am 13. Mai legt Rocket Lab die nächsten Quartalszahlen vor. Dann wird sich zeigen, ob die ehrgeizige Umsatzprognose für das erste Quartal eingelöst wurde – und ob das Unternehmen dem Neutron-Programm einen konkreteren Zeitplan geben kann.
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