Palantir Technologies steht vor einer entscheidenden Woche. Nach einer spürbaren Korrektur im letzten Monat blicken Anleger gespannt auf den kommenden Montag, wenn das Unternehmen seine Bücher öffnet. Der KI-Spezialist muss beweisen, ob die hohen Wachstumsfantasien fundamental gedeckt sind oder ob die jüngste Skepsis am Markt berechtigt ist.

Hohe Hürden bei den Quartalszahlen

Am Montag, den 2. Februar 2026, wird Palantir nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 präsentieren. Die Messlatte liegt hoch: Marktbeobachter rechnen mit einem deutlichen Gewinn- und Umsatzwachstum von über 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Diese Zahlen müssen überzeugen, denn der Optionsmarkt preist laut Datenlage bereits erhebliche Schwankungen von rund 10 Prozent nach der Veröffentlichung ein. Investoren suchen vor allem nach Bestätigung, dass die Nachfrage nach der "Artificial Intelligence Platform" (AIP) weiter anzieht und sich in konkreten Erträgen niederschlägt.

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Neue Partnerschaft und gemischte Signale

Kurz vor dem wichtigen Termin baute das Unternehmen sein Ökosystem weiter aus. Eine am 29. Januar verkündete Kooperation mit Innodata soll die KI-Fähigkeiten durch hochwertige Trainingsdaten verbessern. Dabei geht es unter anderem um die komplexe Analyse von Videomaterial, was die technische Tiefe der Plattform unterstreichen soll.

Trotz solcher operativen Fortschritte ist die Stimmung unter Analysten geteilt. Während die Citigroup zuletzt eine beschleunigte Nachfrage im Regierungs- und Unternehmenssektor feststellte, warnte RBC Capital Markets vor der hohen Bewertung der Aktie. Phillip Securities startete die Beobachtung hingegen erst kürzlich mit einer Kaufempfehlung.

Starke Korrektur im Aufwärtstrend

Der Blick auf die jüngste Kursentwicklung zeigt die Nervosität der Anleger. In den letzten 30 Tagen verlor der Titel fast 30 Prozent an Wert und schloss am Freitag bei 124,90 Euro. Dieser Rücksetzer drückte den Kurs auch deutlich unter den 50-Tage-Durchschnitt. Dennoch bleibt das langfristige Bild positiv: Auf Sicht von zwölf Monaten steht immer noch ein Plus von rund 60 Prozent zu Buche.

Der kommende Montag wird Klarheit bringen. Neben den reinen Quartalszahlen achten Investoren besonders auf den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 und das Verhältnis zwischen den stabilen Regierungseinnahmen und dem wachsenden kommerziellen Geschäft. Nur eine überzeugende Prognose dürfte die aktuelle Unsicherheit am Markt auflösen.

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