Die Münchener Rück trägt die Folgen einer verheerenden Naturkatastrophe: Die Waldbrände von Los Angeles verursachten 2025 versicherte Schäden von 40 Milliarden US-Dollar – ein Rekord für Waldbrandkatastrophen weltweit. Der Rückversicherer legte Mitte Januar seine Naturkatastrophenbilanz vor und offenbarte dabei ein strukturelles Problem: Non-Peak-Perils erreichen historische Höchstwerte.

Die wichtigsten Zahlen zur Naturkatastrophenbilanz 2025:

• Versicherte Schäden weltweit: 108 Mrd. US-Dollar (sechstes Jahr in Folge über 100 Mrd.)
• Gesamtschäden: 224 Mrd. US-Dollar
• Non-Peak-Perils: 166 Mrd. US-Dollar gesamt, 98 Mrd. versichert (Rekordwert)
• LA-Waldbrände: 40 Mrd. US-Dollar versichert bei 53 Mrd. Gesamtschaden

Non-Peak-Perils als neue Normalität

Die Schadenstruktur verschiebt sich. Waldbrände, Überschwemmungen und Schwergewitter – früher als Sekundärrisiken eingestuft – dominierten 2025 die Bilanz mit versicherten Schäden von 98 Milliarden US-Dollar. Ein bemerkenswertes Detail: Die USA kamen erstmals seit zehn Jahren ohne direkten Hurrikan-Landfall davon, stellten aber dennoch mit 93 Milliarden US-Dollar versicherten Schäden den Löwenanteil.

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Die Waldbrände im Großraum Los Angeles brachen Anfang Januar 2025 durch eine fatale Kombination aus Dürre und Santa-Ana-Winden aus. 30 Menschen kamen ums Leben. Der versicherte Schaden von 40 Milliarden US-Dollar übertrifft alle bisherigen Waldbrandkatastrophen.

Ambition 2030 trifft auf harte Realität

Im Dezember 2025 stellte der Konzern seine Mehrjahresstrategie vor: Eigenkapitalrendite über 18 Prozent, durchschnittliches Gewinnwachstum je Aktie von mehr als 8 Prozent jährlich, Ausschüttungsquote über 80 Prozent. Für 2026 peilt die Münchener Rück 6,3 Milliarden Euro Gewinn an – nach einem Ziel von 6 Milliarden Euro für 2025.

Nach neun Monaten 2025 lag das Konzernergebnis bei 5,2 Milliarden Euro. Wie stark die LA-Waldbrände das Schlussquartal belastet haben, bleibt offen.

Was am 26. Februar wichtig wird

Die Bilanzpressekonferenz wird zeigen, welchen Anteil die Münchener Rück an den 40 Milliarden US-Dollar versicherten Waldbrandschäden trägt. Der Markt reagierte im Januar mit Kursrückgängen, nachdem die Dimension der Katastrophe sichtbar wurde. Mit einem aktuellen Kurs nahe dem 52-Wochen-Tief spiegelt die Aktie Unsicherheit wider – trotz langfristig ambitionierter Renditeziele.

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