Palantir Aktie: Zahlenwoche
Palantir steht vor einer Richtungswoche: Am Montag nach US-Börsenschluss legt der Datenanalyse-Spezialist seine Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Entscheidend wird dabei weniger der Blick zurück – sondern was das Management für 2026 in Aussicht stellt. Denn die Aktie kommt bislang holprig ins neue Jahr, während die Bewertung weiter hoch bleibt.
Was am Montag auf dem Tisch liegt
Laut Investor-Relations-Mitteilung will Palantir die Ergebnisse am 2. Februar veröffentlichen und sie anschließend in einem Webcast diskutieren. Für das vierte Quartal hatte das Unternehmen zuletzt einen Umsatz von 1,327 bis 1,331 Mrd. US-Dollar in Aussicht gestellt – das entspräche 61% Wachstum gegenüber dem Vorjahr.
Die Erwartungen am Markt liegen in einem ähnlichen Korridor. Analysten rechnen laut Quelltext mit:
- Umsatz: rund 1,33 bis 1,34 Mrd. US-Dollar
- Gewinn je Aktie (non-GAAP): 0,23 US-Dollar
Auch der Jahresausblick für 2025 wurde zuletzt angehoben: Palantir stellte 4,396 bis 4,400 Mrd. US-Dollar Umsatz sowie ein bereinigtes operatives Ergebnis von 2,151 bis 2,155 Mrd. US-Dollar in Aussicht.
Warum 2026-Ausblick so wichtig ist
Der Kernpunkt für Anleger dürfte die Guidance für 2026 werden. Hintergrund: Bei einem Unternehmen, das stark über Wachstum bewertet wird, können schon kleine Veränderungen in den Erwartungen große Kursreaktionen auslösen.
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Hinzu kommt der zweite, heikle Faktor: die Bewertung. Laut Quelltext wird Palantir aktuell mit etwa dem 102-fachen des Umsatzes gehandelt – damit gilt die Aktie in dieser Betrachtung als die teuerste im S&P 500. Das macht die Latte für „gute Zahlen“ höher: Nicht nur das Ergebnis muss stimmen, auch der Ausblick muss die hohen Erwartungen rechtfertigen.
Wachstumstreiber – und der Blick auf die letzten Quartalszahlen
Im dritten Quartal 2025 hatte Palantir die Erwartungen klar übertroffen. Besonders auffällig war das Tempo im US-Kommerzgeschäft, das laut Quelltext um 121% zulegte. Auch das US-Regierungsgeschäft wuchs weiter, und die Kundenzahl stieg deutlich.
Als wichtiger Treiber gilt dabei die Artificial Intelligence Platform (AIP), die den kommerziellen Ausbau stützt. Externe Research-Häuser stuften Palantir in mehreren KI-nahen Softwarekategorien als führend ein – ein Signal, das das Narrativ „KI als Wachstumsmotor“ untermauert.
An der Börse spiegelt sich diese Mischung aus hohen Erwartungen und Nervosität bereits wider: Der Schlusskurs vom Freitag lag bei 124,90 Euro, über die letzten 30 Tage steht ein Minus von rund 29,8% zu Buche.
Am Montagabend dürfte sich daher alles daran entscheiden, ob Palantir die Wachstumsstory mit einem belastbaren 2026-Ausblick untermauert – oder ob die hohe Bewertung dem Titel weiter Gegenwind bringt.
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