Bei Palantir läuft diese Woche vieles auf einen Punkt zu: die Zahlen zum vierten Quartal und zum Gesamtjahr 2025. Nach einem schwankungsreichen Januar suchen Anleger nach einem klaren Signal, ob die Wachstumsstory im KI-Softwaremarkt intakt bleibt. Entscheidend wird sein, ob das Unternehmen nicht nur starke Umsätze liefert, sondern auch den Ausblick überzeugend untermauert.

Zahlen am Montag – und ein klarer Fahrplan

Palantir hat den Termin offiziell bestätigt: Am Montag, 2. Februar 2026, kommen die Ergebnisse nach US-Börsenschluss. Im Anschluss ist ein Webcast zur Erläuterung angesetzt.

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Der Markt hat dabei eine konkrete Messlatte: Laut Nasdaq liegt die Konsensschätzung für den Gewinn je Aktie im vierten Quartal bei 0,17 US-Dollar. Im Kern geht es weniger um die Zahl allein als um die Frage, ob Palantir die Erwartungen an weiter kräftiges Umsatzwachstum erneut stützen kann.

Warum der Titel zuletzt wackelte

Dass die Aktie im Januar unter Druck stand, hat laut den im Quelltext genannten Punkten mehrere Ursachen – und die greifen ineinander:

  • Rotation im KI-Sektor: Ein Teil der KI-Nachfrage an der Börse wanderte zuletzt eher zu Hardware- und Chipwerten ab – Softwaretitel gerieten dadurch relativ ins Hintertreffen.
  • Bewertung als Bremsklotz: Laut Yahoo Finance lag das Kurs-Gewinn-Verhältnis (trailing) weiterhin auf sehr hohem Niveau (über 360). Das macht den Titel anfälliger, wenn Stimmung oder Erwartungen kippen.
  • Breiterer KI-Absverkauf: Sorgen, dass sich die KI-Einführung verlangsamen könnte, belasteten zeitweise das gesamte Segment.

Zusätzlich kam kurzfristig politische Reibung ins Spiel: Berichte über den Einsatz von Palantir-KI durch ICE (im Rahmen eines vom Heimatschutzministerium veröffentlichten Use-Case-Verzeichnisses) sorgten – auch wegen des Timings in einer aufgeheizten Debatte – für zusätzliche Volatilität. Der Quelltext betont dabei, dass Palantir seit 14 Jahren Leistungen für das DHS erbringt, neu war also vor allem die öffentliche Einordnung.

Einordnung zur Kurslage (sparsam): Der Schlusskurs am Freitag lag bei 124,90 Euro. Auf 7 Tage summiert sich das Minus auf -13,73%.

Zwei News, ein gemeinsamer Nenner: Daten als Treibstoff

Parallel gab es auch operativ klingende Neuigkeiten: Innodata teilte am 29. Januar mit, von Palantir für Trainingdaten und Data-Engineering-Services ausgewählt worden zu sein. Die Zusammenarbeit soll Palantir-Plattformen unterstützen, konkret für KI-gestützte Analysen rund um Rodeo-Event-Auswertung – inklusive Annotation und Datenaufbereitung von Videomaterial.

Unterm Strich passt das in das Bild, das Palantir selbst zeichnet: leistungsfähige KI-Systeme brauchen nicht nur Modelle, sondern saubere Datenpipelines und belastbare Aufbereitung.

Was der Markt am Montag wirklich testet

Spannend wird, ob Palantir den zuletzt hohen Erwartungsdruck mit Zahlen und Ausblick auffangen kann – denn der Optionsmarkt preist laut Investopedia bereits eine stärkere Bewegung nach den Ergebnissen ein. Wie groß könnte der Ausschlag nach den Zahlen ausfallen? Die Optionspreise deuten auf etwa 9% Kursbewegung hin.

Der konkrete nächste Termin ist gesetzt: Montag, 2. Februar 2026 nach Börsenschluss – dann geht es nicht nur um das abgelaufene Quartal, sondern vor allem um Aussagen zur weiteren Entwicklung, inklusive Guidance und Kommentaren zur Gewinnung kommerzieller Kunden, insbesondere in den USA.

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