Palantir bekommt Rückenwind von einer unverhofften Seite: Citigroup stuft die Aktie des Datenanalyse-Konzerns auf „Buy" hoch und hebt das Kursziel auf 235 US-Dollar an. Analyst Tyler Radke sieht ein Aufwärtspotenzial von 32 Prozent – getrieben von der rasanten KI-Adoption in Behörden und Unternehmen. Doch die euphorische Bewertung und jüngste Insider-Verkäufe sorgen für Gesprächsstoff.

Optimismus trifft auf Rekord-Bewertung

Die Zahlen sprechen für sich: Palantir erwartet im vierten Quartal Umsätze von 1,33 Milliarden US-Dollar, für das Gesamtjahr peilt das Unternehmen 4,4 Milliarden US-Dollar an. Besonders das US-Geschäft floriert – die Einnahmen im kommerziellen Sektor schossen zuletzt um 121 Prozent auf 397 Millionen US-Dollar nach oben. Zudem prognostiziert das Management für jedes Quartal 2025 positive operative und Nettoeinkommen nach GAAP-Standard.

Die Kehrseite: Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 109 ist Palantir die teuerste Aktie im S&P 500. Nach einem Kurssprung von 135 Prozent im Jahr 2025 hat der Titel zuletzt 14 Prozent von seinem November-Hoch eingebüßt.

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Insider verkaufen planmäßig

In den vergangenen 90 Tagen trennten sich Führungskräfte wie Technikchef Shyam Sankar und Präsident Stephen Cohen von Aktien im Wert von rund 167,4 Millionen US-Dollar. Allerdings erfolgten diese Transaktionen im Rahmen vorab festgelegter 10b5-1-Handelspläne, die Ende 2024 aufgesetzt wurden. Solche Pläne sollen Vorwürfe des Insiderhandels vermeiden und sind zeitlich wie volumenmäßig festgelegt – sie lassen daher keine zwingenden Rückschlüsse auf die Einschätzung der Manager zur Unternehmenszukunft zu.

Parallel dazu zeigt sich ein gemischtes Bild bei institutionellen Investoren: JPMorgan Chase stockte seine Position um über 18,5 Millionen Aktien auf, während Kingstone Capital Partners Texas eine größere Beteiligung abstieß.

KI-Wachstum als Gradmesser

Unter den 19 Analysten, die Palantir beobachten, lautet das Konsensrating „Hold" – trotz Citigroups Vorstoß. Die mittlere Kurszielschätzung liegt bei 202,50 US-Dollar. Die Investmentbank Truist startete jüngst mit „Buy" und verwies auf Palantirs starke Marktstellung bei KI-Großprojekten für Behörden und Konzerne.

Die Gewinnschätzungen für 2026 sind in den letzten 90 Tagen um 19 Prozent gestiegen – ein Indiz dafür, dass die Wall Street dem KI-Boom weiterhin traut. Ob die extreme Bewertung gerechtfertigt ist, hängt davon ab, ob Palantir seine Vorreiterrolle im KI-Sektor behaupten kann.

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