Der Mobile World Congress in Barcelona macht deutlich: Die Mobilfunknetze stoßen an ihre Grenzen. Nokia-Chef Justin Hotard warnt vor einer beispiellosen Herausforderung durch KI-Anwendungen. "Der Verkehr platzt aus allen Nähten", erklärt der Vorstandsvorsitzende des finnischen Netztechnik-Konzerns zum Messeauftakt.

Die Zahlen sind beeindruckend: Bereits heute verzeichnet Nokia 1,3 Billionen KI-Sitzungen pro Jahr – mehr als die Hälfte davon läuft über Mobilfunknetze. Hotard sieht darin erst den Anfang einer gewaltigen Entwicklung.

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Von Mensch-Maschine zu Maschine-Maschine

Bislang entstehen KI-Sitzungen hauptsächlich durch menschliche Nutzer, die etwa mit Chat-Assistenten interagieren. Doch die nächste Welle steht bevor: "Was aber noch kommen wird, das sind Interaktionen von Maschinen mit Maschinen", prognostiziert der Nokia-Chef. Diese automatisierten Prozesse werden den Datenbedarf nochmals massiv in die Höhe treiben.

Der finnische Konzern, der als Antennen- und Netztechnik-Spezialist vom KI-Boom profitieren könnte, positioniert sich damit als Ausrüster für die nächste Netzwerkgeneration. Die schrittweise Evolution der Mobilfunknetze – von Sprache über moderate Datenmengen bis zu Video-Streaming – erreicht mit KI eine neue Dimension.

Blick auf 6G und Industrie-Anwendungen

Die Messe in Barcelona zeigt bereits heute, wo die Reise hingeht. Die Mobilfunktechnologie 6G, die den aktuellen 5G-Standard etwa 2030 ablösen dürfte, steht im Fokus vieler Aussteller. Die sechste Mobilfunkgeneration soll noch größere Datenvolumina in Echtzeit transportieren können – eine Entwicklung, die besonders für industrielle Anwendungen entscheidend sein wird.

Für Nokia als Netzwerkausrüster bedeutet die von Hotard beschriebene "enorme Beschleunigung" des Datenwachstums konkrete Geschäftschancen. Netzbetreiber werden massiv in den Ausbau ihrer Infrastruktur investieren müssen, um der KI-getriebenen Datenflut Herr zu werden.

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